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MI | 21.03 | 16:45
Renate Holm (Bild: HERBERT PFARRHOFER/HP)
Renate Holm
Renate Holm: "Werde zwei Mal 40"
Die Sängerin Renate Holm lebt seit Jahrzehnten zeitweilig in einer aufgelassenen Mühle im Weinviertel. Am 10. August feiert sie ihren 80. Geburtstag, oder wie sie selbst in der Radio NÖ-"Nahaufnahme" sagt, "zwei Mal 40".
Renate Holm (Bild: DPA/APA/ A1970 Dieter Klar)
Berlinerin eroberte die Staatsoper
Am 10. August feiert Renate Holm ihren 80. Geburtstag – die in Berlin geborene Sängerin, die zunächst als zahnärztliche Assistentin gearbeitet hat, um ihre Gesangsausbildung zu finanzieren.

Nach einigen Musik- und Heimatfilmen sowie Operettenaufnahmen und Radioauftritten erfolgte 1957 der Wechsel nach Wien und ein Engagement an der Volksoper.

Bald folgte auch die Staatsoper – der Beginn einer großen Karriere, die die Sängerin (lyrischer Sopran, Koloratursopran) dann bald an alle großen Opernhäuser der Welt geführt hat.
"War immer ein fleißiger Mensch"
In den vergangenen Wochen ist es um Renate Holm recht laut geworden. "Es ist wirklich so wie ganz ganz früher gewesen", sagt sie in der "Nahaufnahme" mit Judith Weissenböck. Viele Illustrierte und Rundfunksender waren bei ihr zu Besuch.

"Ich genieße es sehr und ich bin gefordert möglichst hübsch auszusehen, intelligent zu reden und mich zu konzentrieren - aber all das hab ich ja immer gelernt."

Disziplin habe sie vor allem ihrer Erziehung zu verdanken. "Ich war immer ein fleißiger Mensch. Meine Mutti sagte immer `Komm, komm steh auf, du willst ja nicht dem lieben Gott den Tag stehlen´, das war immer eine große treibende Kraft und das ist heute noch in meinem Ohr."
Buddhismus, Yoga und Tai Chi
Um Tiefs im Leben zu überwinden hat sich Renate Holm auch mit dem Buddhismus, Yoga und Tai Chi auseinandergesetzt. Über ihre Erfahrungen und die genauen Beweggründe die dahinter stehen, spricht sie in der "Nahaufnahme".

Zu ihrem "zwei Mal vierzigsten" Geburtstag wünscht sich die Sängerin an erster Stelle Gesundheit und "dass alles noch ein bisschen so bleibt wie es ist und nicht schlechter wird."
"Radio NÖ Nahaufnahme", 7.8.11