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MI | 21.03 | 16:45
Symbolbild Spritpreis (Bild: fotolia.com/ Maria.P.)
Auf der Suche nach günstigstem Sprit
Benzin und Diesel sind derzeit hochpreisig. Viele Autofahrer haben es dennoch aufgegeben, den jeweils günstigsten Spritpreis zu suchen. Dabei genügt künftig ein Blick ins Internet: in die "Spritpreis-Datenbank".
Tankstellen müssen aktuelle Preise melden Bessere Übersicht und Vergleichsmöglichkeit
Die E-Control betreibt die Datenbank, die ab 16. August unter www.spritpreisrechner.at zu finden ist. Alle 2.657 Tankstellen in Österreich müssen hier ihre aktuellen Preise für Diesel und Super 95 melden.

In Anlehnung an die geltende Spritpreis-Verordnung, wonach die Treibstoffpreise nur einmal am Tag, um zwölf Uhr, erhöht werden dürfen, müssen die Tankstellenbetreiber Änderungen zu diesem Zeitpunkt unverzüglich - also binnen zehn Minuten - melden. Ab dann sind nur noch Preissenkungen möglich, für deren Meldung die Tankstellenbetreiber maximal eine halbe Stunde Zeit haben.

Die Datenbank beruht auf einer Novelle des Preistransparenz-Gesetzes sowie der neuen Preistransparenz-Verordnung, die am 2. August in Kraft trat. Strafen für etwaige Verstöße werden mit 2.180 Euro beim ersten Mal und bis zu 7.260 Euro im Wiederholungsfall geahndet.
Wie funktioniert die Datenbank für Autofahrer?
Ab dem 16. August können Autofahrer auf www.spritpreisrechner.at eine Adresse in eine Suchmaske eingeben. Der Umkreis der Suche wird so lange erweitert, bis zehn Tankstellen gefunden sind. Diese werden auf einer Landkarte angezeigt.

Im Einklang mit den EU-Wettbewerbsregeln werden die fünf günstigsten Anbieter mit Angabe der gemeldeten Preise aufgelistet. Somit sollen sowohl wettbewerbsverzerrende Preisangleichungen nach oben, als auch umweltschädigende Umwege durch das Fahren langer Strecken zum Tanken verhindert werden.

Neben den günstigsten Preisen werden unter anderem auch Daten über die Öffnungszeiten, die Betriebsform und das Shopangebot der Tankstellen abrufbar sein.
"Radio NÖ am Vormittag", 11.8.11