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MI | 21.03 | 16:45
Herbstliche Stauden (Bild: ORF)
Staudenpflege: Schon für den Herbst
Schluss mit dem Faulenzen im Garten, sagt NÖ heute-Gartenexperte Johannes Käfer. Viele Arbeiten und Handgriffe im Staudenbeet können jetzt schon gemacht werden können.
Die Frage der Frage für viele. Zurückschneiden oder nicht
So dankbar Staudenpflanzen auch sind, ein wenig Pflege brauchen sie schon. Es ist aber eine Frage des Geschmacks, wieviel man zurückschneidet.

Die abgeblühten Blütenstände können auch vertrocknet schön aussehen. Wer das gerne mag, kann diese vertrockneten Blütenstände auch noch länger – bis in den Winter hinein – an der der Pflanze belassen. Die Insekten und Vögel mögen das auf jeden Fall.
Vertrocknete Blüte (Bild: ORF)
Funkien und Taglilien: Zurückschneiden
Die Taglilien haben heuer üppig und reich geblüht. Die vertrockneten Blütenstände können jetzt gut aus der Pflanze herausgebrochen werden, das würde der Pflanze auch zusätzliche Kraft bringen.

Belässt man die Blütenstände an der Pflanze, versucht diese, Samen zu bilden und das kostet Kraft. Dasselbe gilt bei den Funkien, diese Blütenstände können leicht abgeschnitten werden.
Die Sache mit dem Lavendel
Immer wieder wird unser Experte gefragt: Soll man den Lavendel nach der Blüte schneiden?

Die Antwort: Schneiden Sie jetzt nur die abgeblühten Blütenstände ab, der starke Rückschnitt des Lavendels sollte nicht vor dem Winter, sondern erst im Frühjahr erfolgen.
Der Tipp: Ein Mascherl zum Erkennen
Und um wieder Ordnung in ein durcheinandergewachsenes Staudenbeet zu bringen, empfiehlt der Experte, die jetzt blühenden Stauden mit farblich abgestimmten Bändern zu markieren.

Daran erkennt man die Blütenfarbe dann auch in abgeblühter Form und kann je nach Belieben entfernen, umpflanzen und neu gestalten.