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MI | 21.03 | 16:45
Fisch (Bild: fotolia.de/Kropic)
Gesundes Essen am Arbeitsplatz
Wer kennt sie nicht, die Müdigkeit, die sich täglich nach dem Mittagessen einstellt. Sich zu konzentrieren, fällt vielen dann schwer. Doch das muss nicht sein, sagen Ernährungsexperten, wenn man weiss, worauf man achten soll.
Leberkäsesemmel (Bild: fotolia.de/PeJo)
Ballastastoffe gegen das Nachmittagstief
Schnell eine Wurstsemmel aus dem Supermarkt geholt und vor dem Bildschirm am Arbeitsplatz gegessen - so sieht für viele die Mittagsmahlzeit aus. Die Kombination aus Fett und weißem Mehl sorgt dann auch garantiert für ein Nachmittagstief.

Isst man Weißmehlprodukte, steigt der Blutzucker steil an, und fällt ebenso schnell wieder ab, warnt die Ernährungswissenschafterin vom Arbeitsmedizinischen Zentrum in Wiener Neudorf, Claudia Hirz. Deswegen empfiehlt sie, auf komplexe Kohlenhydrate umzusteigen. Vollkorn, aber auch Hülsenfrüchte werden langsam verdaut und machen länger satt und damit auch länger konzentrationsfähig.
Vollkornbrot (Bild: Fotolia.de/fredredhat)
Vollkornprodukte machen länger satt und konzentrationsfähig.
Zubereitungsart entscheidend
Viele entscheiden sich auch für die Kantine. Vorsicht ist bei gebackenen Gerichten geboten, warnt Hirz. Ein panierter Fisch mit Majonäse-Kartoffel-Salat hat doppelt so viele Kalorien wie etwa ein gebratener Fisch mit Salat und Essig und Öl. Es ist also nicht nur die Menge entscheidend, sondern auch die Art der Zubereitung des Essens. Doch woran erkennt man, ob dort gesundes Essen angeboten wird? Je öfter man eine der folgenden Fragen mit einem „Ja“ beantwortet, umso besser.
Der Kantinentest:
Gibt es täglich mehrere Gerichte zur Auswahl?
Wird jeden Tag ein fleischloses Gericht angeboten?
Gibt es regelmäßig verschiedene Beilagen?
Gibt es täglich Obst, Gemüse und Milchprodukte?
Wird mindestens einmal pro Woche Fisch angeboten?
Gibt es verschiedene antialkoholische Getränke?
Gibt es Informationen über den Nährwert der Gerichte?
Salate als Alternative
Eine gute Alternative ist, selbst zu kochen. Und das muss nicht aufwändig sein. Ein Aufstrich aus Schinken, Frischkäse, und Schnittlauch ist schnell gemacht. Gut vorzubereiten ist auch Salat mit Hülsenfrüchten, etwa Linsen, Paprika, Orangen und Thunfisch. Salat kann mit den unterschiedlichsten „Auflagen“ variiert werden, rät Hirz. So bietet sich auch Schafkäse, gekochtes Rindfleisch oder gebratene Putenstreifen an. Solche Salate liefern Vitamine, Eiweiß und Ballaststoffe - alles aus einer Schüssel.