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MI | 21.03 | 16:45
Fitnessgeräte für zuhause
Manche gehen ins Fitness-Studio, andere wollen für ihre Gesundheit etwas zuhause tun und kaufen sich selbst ein Fitnessgerät. Tipps für den Kauf gibt Niederösterreich-Heute Einrichtungsexpertin Doris Schmircher.
Tipps von den Profis
Generell gilt: man sollte sich zuerst im Klaren darüber sein, was man trainieren will. Dazu ist ein genauer Check beim Arzt notwendig. Der kann ganz genau sagen, welcher Teil des Körpers trainiert werden soll. Danach sollte man in ein Fitness-Center gehen und mit den Trainern abklären, welches Gerät für das jeweilige Training geeignet ist. Ob Brustmuskeln, obere oder untere Rückenmuskeln oder die Ausdauer – für jeden Bedarf gibt es spezielle Geräte.
Die großen und die kleinen
Es hängt nicht nur von der Größe der jeweiligen Brieftasche ab, für welches Gerät man sich entscheidet. Auch Hanteln können ein optimales Fitnessgerät sein, vorausgesetzt man benützt sie richtig. Auch da sollte man den Rat eines Fitness-Trainers in Anspruch nehmen, der genau zeigen kann, wie Hanteln optimal benützt werden. Auch sogenannte Abroller sind nicht allzu teuer, und richtig benützt, stärken sie die Bauchmuskeln. Um einiges teurer wird das ganz bei den großen Geräten.
Stabilität ist wichtig
In Fitness-Studios werden meistens Top-Geräte verwendet. Für den Heimbereich gibt es diese in einfacheren Ausführungen. Dabei sollte man vor allem auf die Stabilität des Gerätes achten. Denn nur, wenn alles „rund“ läuft, kann auch der Körper ideal trainiert werden. Das gilt auch für die klassischen Home-Trainer. Der Vorschlag unserer Expertin: Setzen Sie sich vor dem Kauf auf den Hometrainer oder das Spinning-Rad und testen Sie, ob es wirklich rund läuft - das heißt, es sollte nicht anecken, auch nicht beim „losradeln“ - sondern ganz einfach zu bedienen sein. Weiters sollte auf höhenverstellbare und seitenverstellbare Lenker und Sitze geachtet werden, damit die Idealposition für jeden Benützer erreicht werden kann. Am Display sollte möglichst viel, wie zum Beispiel Herz-und Pulsfrequenz ablesbar sein.
Nicht einseitig werden
Welches Gerät man auch kauft - man sollte darauf achten, dass kein Teil des Körpers einseitig trainiert werden. Wenn zum Beispiel mit dem Pectoral-Gerät die Brustmuskeln trainiert werden, dann sollte auch der sogenannte Gegenspieler - in diesem Fall die obere Rückenmuskulatur - trainiert werden. Und dazu gibt es wieder ein anderes Fitnessgerät. Aber auch ohne Geräte können alles Muskeln optimal trainiert werden – ganz einfach auf der Matte. Wenn man einige Trainingsstunden beim einem Trainer nimmt, dann weiß man auch, wie.