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MI | 21.03 | 16:45
Auma Obama (Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)
Auma Obama
Auma Obama, Schwester des Präsidenten
Auma Obama, die Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, hat in Krems den Eröffnungsvortrag der GLOBArt Academy gehalten. In der "Nahaufnahme" erzählt sie über ihre Projekte für Jugendliche in Kenia.
Germanistin, Journalistin, Regisseurin
Auma Obama lebte zuerst bei ihrer Mutter und den Großeltern väterlicherseits, später zog sie zu ihrem Vater und einer amerikanischen Stiefmutter. 1980 begann sie ein Studium der Germanistik und Soziologie in Deutschland (Saarbrücken, Heidelberg und Berlin).

1996 promovierte sie in Bayreuth, anschließend war sie für die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Erwachsenenbildung tätig.
Ein Ziel Obamas ist, das Selbstbewusstsein von afrikanischen Mädchen zu stärken. Welches Afrika-Bild haben wir in Europa?
Thematisch beschäftigt sie sich - auch als freie Journalistin - mit Afrika und dem Afrika-Bild der Deutschen. Sie schreibt Drehbücher, macht Filme und arbeitet in Kenia für die Hilfsorganisation Care International.

Zu ihren Aufgaben zählen die Koordination der Initiative "Sports for social Change" und Teilprojekte davon wie z. B. "Box-Girls", eine Initiative zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Mädchen.
Auma Obama (Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)
"Sports for social Change" "Sport befreit den Menschen"
"Der Sport hilft, selbst aktiv zu werden. Er befreit von der Angst, nichts zu sein und nichts zu können. Man kann beim Sport zeigen, dass man aus eigener Kraft etwas erreicht", sagt Auma Obama in der "Nahaufnahme"

Und ein Punkt ist für sie noch wichtig: "Beim Sport ist man Teil eines Teams - und diese Erfahrung ist ganz besonders für junge Menschen wichtig", meint die Halbschwester des amerikanischen Präsidenten im Gespräch mit Judith Weissenböck.
2010 veröffentlichte sie ihre Autobiografie "Das Leben kommt immer dazwischen". "Das eigene Leben in die Hand nehmen"
Die Germanistin, Soziologin und Autorin engagiert sich seit Jahren in ihrer Heimat Kenia im Bildungsbereich.

"Die Idee unserer Arbeit mit jungen Menschen und Kindern ist, ihnen ein Handwerkszeug zu geben, um ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und den Glauben an sich und ein besseres Leben zu stärken. Unser Ziel ist es, den jungen Menschen zu vermitteln, dass es letztlich ihre Entscheidung ist, die ihnen gegebenen Möglichkeiten zu nutzen. Die Grundlage für diese Umsetzung ist, dass sie realisieren, 'im Kopf sind wir /bin ich frei'", sagt Auma Obama.
"Radio NÖ Nahaufnahme", 11.9.11