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MI | 21.03 | 16:49
Filmreigen in der Geburtsstadt "Bernhard Wicki" im Landesmuseum
Menschen - von Schauspielerkollegen bis zu Clochards in Paris - hat der weltbekannte Schauspieler und Regisseur Bernhard Wicki (1919-2000) in seinem fotografischen Werk in den Mittelpunkt gestellt. Das Landesmuseum zeigt nun 80 Originalfotografien des Künstlers.
Zum fünften Todestag von Wicki
Anlass für die Ausstellung vom 20. Jänner bis zum 12. März war der fünfte Todestag am 5. Jänner von Wicki. Die Witwe des Künstlers, Elisabeth Wicki-Endriss betonte bei einem Pressegespräch am Donnerstag, dass es ihr sehr viel bedeute, in der Geburtsstadt ihres verstorbenen Mannes zu sein. Und sie kenne viele Anekdoten aus seiner Kindheit in St. Pölten.
Kinder stehen vor Mauer (Bild: Bernhard Wicki)
1977 kennen gelernt
Kennen gelernt hat die Schauspielerin Bernhard Wicki 1977, ihr eigener Vater hatte in dem Film "Die Brücke" (1959) mitgespielt, mit dem Wicki Weltrum erlangte.
Mann trägt totes Tier (Bild: Bernhard Wicki)
Wicki fotografierte viel auf Reisen
Bernhard Wicki fotografierte auf Reisen durch Europa und Nordafrika ebenso wie an seinem Wohnort München. Er fing Momente ein - im Mittelpunkt der Mensch bei alltäglichen Handlungen, geprägt von Einsamkeit, jeder Utopie beraubt wie etwa Clochards in Paris, aber auch hoffnungsvoll.

Während der Dreharbeiten fotografierte er u.a. Romy Schneider, Horst Buchholz und Maria Schell oder Schriftsteller wie Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch.

Sein Stil wurde vom neorealistischen Film geprägt, er veröffentlichte in Magazinen wie "Magnum" und "Frau und Film" und war regelmäßig auf Ausstellungen vertreten.
Man liegt auf Boden (Bild: Bernhard Wicki)
Repräsentativer Querschnitt
Die Ausstellung in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne München wird im Anschluss von Institutionen weltweit übernommen. Kuratoren sind Inka Graeve Ingelmann, Museumsdirektor Carl Aigner und Friedrich Grassegger.

Der repräsentative Querschnitt durch das fotografische Werk Bernhard Wickis ist in einem Katalogbuch (136 Seiten, zahlreiche Abbildungen) in Kooperation mit der Pinakothek, dem DuMont-Verlag und NÖ Kultur dokumentiert.