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MI | 21.03 | 16:51
Hans Magenschab (Bild: Privat)
Jausenbrot vom "Morgen"-Macher
Der Journalist, Autor und ehemalige Pressesprecher des Bundespräsidenten Hans Magenschab ist seit 1994 Chefredakteur der nö. Kulturzeitschrift „Morgen". Vor kurzem ist die 200. Ausgabe der Zeitschrift erschienen.
Das Rezept - „Weinjausenbrot":
Die Zutatenliste:

Für ca. 20 Scheiben.

200 g geräucherter Schinken
150 g Vorarlberger Bergkäse
550 g Mehl
Mehl für die Arbeitsfläche
1 Päckchen Trockengerm
4 Eier
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
100 ml Olivenöl
100 ml Grüner Veltliner
100 ml weißer Vermouth
Je 80 g grüne und schwarze Oliven entkernt und halbiert
Fett für die Form

„Jetzt in dieser Jahreszeit, in der die Herbstnebel einfallen, ist der späte Nachmittag eine herrliche Stunde des Genießens bei offenem Feuer oder wärmenden Kamin: Das Weinjausenbrot ist ja etwas spezifisch Niederösterreichisches, wenn man es mit einem Glas Zweigelt verbindet.

Meine liebe Frau und begnadete Köchin nimmt ca. 200 Gramm Räucherschinken und ca. 150 Gramm Vorarlberger Bergkäse, schneidet den Schinken zu Würfel und reibt den Käse. Mehl wird mit Trockengerm gemischt und mit Salz und Pfeffer nach Gusto gewürzt. Dazu kommen die ganzen Eier, Öl und Weißwein sowie ein paar Tropfen Vermuth, die langsam dazugerührt werden. Entkernte Oliven, Schinken und Käse werden daruntergemischt und der ganze Teig eine dreiviertel Stunde an einem wärmenden Ort in Ruhe gehen gelassen.

Dann wird der Backofen auf 200 Grad (Gas: Stufe drei) vorgeheizt. Der Teig wird kurz durchgeknetet, in eine befettete Kastenform gefüllt und 50 Minuten gebacken. Der Duft ist betörend und richtige Genießer können nach dieser Jause aufs Abendessen vergessen…oder die Köstlichkeit ins Brotkörberl legen. Freunde einfacher Lebensqualität werden begeistert sein."

Das Rezept ist von Dr. Hans Magenschab.
Mehr über Hans Magenschab
Hans Magenschab wurde 1939 in Wien geboren. Nach seinem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien hat er in der Werbewirtschaft und bei verschiedenen Zeitungen gearbeitet, schließlich war er Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Furche".

Von 1976 bis 1980 war Hans Magenschab Pressechef von NEWAG-NIOGAS, der heutigen EVN. Danach zehn Jahre lang Chefredakteur der „Wochenpresse" und vier Jahre Leiter des „Niederösterreich-Kurier". Übernahme der Chefredaktion der niederösterreichischen Kulturzeitschrift „morgen".

Ab 1994 war Magenschab Pressesprecher des österreichischen Bundespräsidenten und seit 1998 Leiter des Presse- und Informationsdienstes der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei in Wien (zuletzt bei Thomas Klestil). Magenschab hat zahlreiche kulturpolitische TV- und Radiosendungen im ORF gestaltet, sowie Bücher veröffentlicht.