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MI | 21.03 | 16:45
Magrit Reiter (Bild: Privat)
Eine Geschichte für sich: Zitronenhuhn
Margit Reiter hat das Buch "Europa und der 11. September 2001" geschrieben, in dem es um die Veränderungen in Europa und den USA geht. Ihre Leidenschaften sind Lesen, Reisen und Wandern. Ihr Lieblingsrezept: Zitronenhuhn.
Zitronenhuhn mit Fenchel und Bulgur
Rezept für 4 Personen

4 Teile vom Bio-Huhn (je nach Vorliebe: Brust, Keule)
2 Fenchelknollen
Kirschtomaten
1 unbehandelte Zitrone
50 g schwarze Oliven ohne Kern
2 EL Kapern
Knoblauchzehen (Menge nach Wahl)
Zwiebel
Frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Salbei…)
Olivenöl
Pfeffer, Salz

1 größere Tasse Bulgur
Salz, Tomatenmark und Kurkuma
evt: frische Petersilie und Mandelsplitter zum Garnieren
(wahlweise kann als Beilage auch Reis serviert werden)
Die Zubereitung
In einem Mörser den Großteil der Kräuter, etwas Knoblauch, Pfefferkörner, 2 EL Olivenöl, Salz, fein geriebene Zitrone (evt. etwas Zitronensaft) zerstoßen; die Hühnerteile damit einreiben, marinieren, abgedeckt etwa 30-60 Minuten einziehen lassen. Fenchelknollen putzen, in größere, nicht allzu dicke Scheiben schneiden, Kirschtomaten waschen und evt. leicht einschneiden, Zwiebel und Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Olivenöl in Pfanne erhitzen, Hühnerstücke ganz kurz darin anbraten (nicht unbedingt nötig, Fleisch kann auch ohne Anbraten auf Blech gelegt werden), Ofen auf ca. 220 Grad vorheizen.

Auf tiefem Blech wenig Olivenöl verstreichen, darauf Hühnerstücke legen, dazwischen Fenchel, Kirschtomaten, Zwiebel und Knoblauch verteilen, Oliven und Kapern dazu, das Ganze noch mit Salz und frischen Kräutern würzen.

Ins Backrohr geben, mittlere Schiene, bis Hühnerteile knusprig sind, ca. 40 Minuten, evt. ab und zu nachsehen, mit etwas (ausgeflossener) Flüssigkeit, Zitronensaft beträufeln.
Die Beilage
Bulgur waschen und in mittlerweile erhitztes Wasser geben (ca 1-2 Tassen, lieber erst einmal weniger, kann später noch nachgegossen werden), ein wenig Tomatenmark und Kurkuma dazu, mit Salz würzen, umrühren, bei niedriger Hitze (wie Reis) ca. 20 Minuten dünsten, beim Servieren mit Petersilie und Mandelsplitter garnieren.
Mehr über Margit Reiter
Margit Reiter wurde 1963 im Drautal (Kärnten) geboren. Sie maturierte 1983 und begann ihr Geschichte- und Germanistikstudium zunächst an der Universität in Salzburg und wechselte dann nach Wien (Mag. phil. 1991).

1999 promovierte sie zum Dr. phil. mit einer Dissertation über die österreichische Linke und dem Verhältnis zu Israel und Antisemitismus.

2006 Habilitation (Dozentin für Zeitgeschichte) mit der Arbeit "Tradierungen und Verarbeitungen des Nationalsozialismus bei den 'Kindern der Täter'". Bereits während des Studiums Mitarbeit an Forschungsprojekten, seit Ende des Studiums lebt und arbeitet sie als Historikerin in Wien, Mitarbeit an verschiedenen Forschungs- und Buchprojekten sowie Historikerkommissionen und Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien und Salzburg; mehrere Forschungsstipendien und Preise, mehrmalige Forschungsaufenthalte in Israel und Deutschland (u.a. in Berlin).

Margit Reiter wohnt seit ihrer Rückkehr 2007 aus Berlin mit ihrem Lebensgefährten im vierten Bezirk in Wien (Naschmarktnähe).
"Radio Niederösterreich am Vormittag", 9.9.11