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MI | 21.03 | 16:45
Michael Aufhauser (Bild: dpa/Düren)
Aufhauser kritisiert Hundeführschein
Michael Aufhauser ist der Gründer des Gut Aiderbichl. Er kritisiert den Hundeführschein, weil er es für unverantwortlich hält, gefährliche Hunde zu halten. "Kampfhunde" seien aber nicht automatisch gefährlich.
Nicht jeder "Kampfhund" gefährlich
"Ein misshandelter Cocker Spaniel kann genauso gefährlich sein wie ein nicht misshandelter Rottweiler." Michael Aufhauser glaubt nicht, dass Hundebisse mit dem Hundeführschein, wie es in NÖ und Wien gibt, verhindert werden können.

Es sei unverantwortlich, gefährliche Hunde zu halten, sagt Aufhauser in der "Nahaufnahme" mit Judith Weissenböck. Nicht jeder "Kampfhund" sei gefährlich.
David Hasselhoff, Michael Aufhauser und ein Ochse (Bild: dpa/Hörhager)
Einschneidendes Erlebnis im Urlaub. Tausenden Tieren geholfen
2.000 Tiere erhalten auf den Höfen von Gut Aiderbichl ihr Gnadenbrot. Gegründet wurde das berühmte Tierschutz-Projekt vor zehn Jahren, finanziert durch einige Millionen aus seinem Privatvermögen. Seine Mutter hat ihn davor gewarnt, er werde sein Geld verlieren.

"Ich habe kein Geld verloren, ich habe sehr viel Geld ausgegeben. Aber es war bestmöglich angelegt, ich hätte es ja auch in amerikanische Immobilien investieren können. Dann wäre es auch weg, und ich hätte niemandem helfen können, nicht einmal einem Tier."

Ein Erlebnis auf einer Urlaubsreise hat Aufhauser zum Umdenken bewogen. "Ich habe in Spanien gesehen, wie man Hunde einfängt und vergast. Das ging mir immer wieder durch den Kopf und ich habe mir gedacht, dass es das nicht sein kann." Seither hat er tausenden Tieren geholfen.
"Radio NÖ Nahaufnahme", 17.7.11