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MI | 11.04.2012
Soldaten bei einer Übung (Bild: Bundesheer)
Bundesheer
Stift rettet Kaserne Melk
Im Zuge der Heeresreform war die Birago-Kaserne in Melk von einer Schließung bedroht. Durch den Verkauf eines Grundstücks an das Bundesheer hat das Stift Melk nun für einen Ausbau der Kaserne zum Pionierzentrum Ost gesorgt.
Fortbestand gesichert
Die Gefahr ist nun gebannt, dass die Kaserne in Melk geschlossen wird. Mit dem Kauf des 7,5 Hektar großen Grundstücks zwischen der Kaserne und der Westautobahn hat das Bundesheer die Möglichkeit, alle nötigen technischen Anlagen und Hallen zu bauen.

Der Kauf ist am Dienstag im Stift Melk feierlich zwischen Bundesminister Günther Platter (ÖVP) und Abt Georg Wilfinger besiegelt worden.
Verteidigungsminister Günther Platter (Bild: APA)
Günther Platter (ÖVP), Verteidigungsminister
530 Soldaten künftig in Melker Kaserne
Verkäufe anderer Kasernen haben das nötige Geld für diesen Grundkauf eingebracht, erklärt Minister Platter: "Gerade die Erlöse von Verkäufen anderer Kasernen können wir für das Bundesheer verwenden."

Mehr als 530 Berufssoldaten werden in der Birago-Kaserne künftig Dienst tun, dreimal so viele wie jetzt. Auf einer Liste mit fünf Ausbauprojekten in ganz Österreich steht Melk ganz oben. Der Spatenstich könnte noch heuer im Herbst erfolgen.
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