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MI | 11.04.2012
nebenbahnen
Werden unprofitable Strecken geschlossen?
Die Nebenstrecken der Bahn sorgen wieder für Diskussionen. Die ÖBB hat ja angekündigt, von 28 nicht profitablen Strecken in Österreich 17 zusperren zu wollen. Davon wäre Niederösterreich am stärksten betroffen.
ÖBB: "Diskussion ist kein Wunschkonzert"
ÖBB-Chef Martin Huber spricht wörtlich davon, dass die Streckendiskussion kein Wunschkonzert sei und nicht profitable Strecken entweder eingestellt werden müssten oder jemand anderer müsse dafür aufkommen.

Genau daran werde gearbeitet, erklärt der oberste Verkehrsplaner des Landes, Fritz Zibuschka.
Land erstellt bereits Konzepte
Zurzeit werde ein Konzept erstellt, in dem die Zukunft aller Nebenbahnen in Niederösterreich zusammengefasst würde.

Dieses Konzept solle in den kommenden Wochen fertig gestellt werden.

Darin gehe es um eine Attraktivierung der Mariazellerbahn und der Ybbstalbahn, auch die touristischen Bahnen wie die Kamptalbahn seien darin berücksichtigt.
Was passiert mit stillgelegten Strecken?
Der zuständige Staatssekretär Helmut Kukacka von der ÖVP verweist darauf, dass derzeit 500.000 Euro dafür aufgewendet werden müssten, schon stillgelegte Bahnstrecken zu erhalten.

Auch hierfür müsse eine Lösung gefunden werden, damit dieses Geld in die Attraktivierung von bestehenden Strecken investiert werden könne.
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