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MI | 11.04.2012
Das Mordopfer Daniela Kammerer (Bild: ORF)
Daniela Kammerer
Vom Mörder fehlt nach wie vor jede Spur
Am 23. Juni 2005 ist in Innsbruck eine 19-jährige Studentin aus dem Bezirk Gmünd ermordet worden. Trotz intensiver Ermittlungen konnte nach wie vor aber kein Tatverdächtiger ausgeforscht werden.
In Telefonzelle erstochen
Die 19-jährige Daniela Kammerer aus Pürbach im Waldviertel hat in Innsbruck studiert.

In den Morgenstunden des 23. Juni 2005 wird sie erstochen in einer Telefonzelle aufgefunden.
Mordmotiv ist nach wie vor unklar
Sehr bald schon schließen die Ermittler Raubmord oder ein Sexualverbrechen aus - die tatsächlichen Hintergründe sind aber auch heute noch unklar.

Man tappe derzeit weitgehend im Dunkeln - sagt Walter Pupp vom Tiroler Landeskriminalamt - trotz vieler Hinweise und vieler Personenüberprüfungen.

Es werde aber unvermindert weiter ermittelt, so Pupp.
"Hinweise kommen oft nach Jahren"
"Es ist immer wieder so, dass vor allem bei Mordfällen nach Jahren ein Hinweis kommt oder sich ein Zeuge meldet. Wir werden auf alle Fälle solange an dem Fall arbeiten bis es nicht mehr geht", sagt Walter Pupp vom Tiroler Landeskriminalamt.
Zur falschen Zeit am falschen Ort?
Die Probleme der Kriminalisten sind, dass es kaum verwertbare Spuren und kaum Zeugen des Mordes gegeben hat.

Außerdem dürften Opfer und Täter sich nicht gekannt haben.

Die junge Niederösterreicherin sei möglicherweise lediglich zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sagen die Ermittler.
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