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MI | 11.04.2012
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BZÖ-NÖ
Anton Wattaul tritt zurück
Der Obmann des BZÖ-NÖ, der Wieselburger Unternehmer Anton Wattaul, hat heute überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Nach seinem Rücktritt übte er auch Kritik am neuen Bundesobmann Peter Westenthaler.
"Nicht ganz glücklich".
Anton Wattaul war für die FPÖ Nationalrat und Landesgeschäftsführer. Nach der Abspaltung des BZÖ hat er sich für die orange Partei entschieden und ist heuer im Jänner zum Landesobmann gewählt worden.

Im Gespräch mit Radio Niederösterreich bezeichnet der nach wie vor aktive Nationalrat jetzt die Abspaltung des BZÖ als wörtlich "nicht ganz glücklich".
Anton Wattaul (BZÖ) Er sei jetzt "um 200 Kilo leichter"
Er habe diese Entscheidung für sich persönlich getroffen und sei jetzt "um 200 Kilo leichter". Es klang aber auch durchaus Frust durch.

Er sei niemandem böse, sagt er, aber der Umgang mit Menschen im neuen BZÖ unter Peter Westenthaler sei nicht das, was er sich vorgestellt habe.
Peter Staudigl führt jetzt die Geschäfte
Die Geschäfte führt jetzt der geschäftsführende Landesobmann Peter Staudigl weiter. Eine Neuwahl des Obmannes wird es erst nach der Nationalratswahl geben.

Bündnissprecher Uwe Scheuch zeigte sich betroffen von dem Schritt Wattauls, der ihm sehr leid tue.

Auf die Vorwürfe Wattauls wollte er nicht eingehen. Die Erstellung der Nationalratsliste werde in den nächsten Tagen vorgenommen. Diese Liste könnte ein Grund für das Zerwürfnis gewesen sein.
Wechsel zur FPÖ nicht ausgeschlossen
Zu den Spekulationen, er werde zur FPÖ wechseln sagte Wattaul, dass er nichts ausschließe. Er habe aber mit niemandem gesprochen und derzeit sei es kein Thema.
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