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MI | 11.04.2012
Österreichische Fahne vor dem Parlament (Bild: APA)
Nach Streit im Oktober
Brader legt Nationalratsmandat zurück
Der Nationalratsabgeordnete Alfred Brader (ÖVP) legt mit Jahresende sein Mandat zurück. Erst Ende Oktober nahm er das Nationalratsmandat gegen den Willen der Landes-ÖVP an. Das sorgte damals für einen heftigen Streit.
Brader will sich auf Beruf konzentrieren
Im Oktober sagte Brader, dass ihm das Mandat zustehe. Viele in der Landes-ÖVP wollten aber lieber den Tullner Peter Eisenschenk im Nationalrat sehen, weil er mehr Vorzugsstimmen erhalten hatte.

Seinen Rücktritt begründet Alfred Brader nun damit, dass als Professor des pädagogischen Instituts in Baden beim Übergang in die pädagogische Hochschule viel Arbeit auf ihn warte.
Keine Stellungnahme der ÖVP
Brader dementiert, dass der Schritt auf Druck der Landespartei erfolge: "Es war sicherlich Sand im Getriebe in der Zusammenarbeit. Das war aber nicht ausschlaggebend, sondern dass ich jetzt den Schwerpunkt auf den Beruf setzen möchte."

Eine Stellungnahme seitens der ÖVP-Landesgeschäftsführung gibt es dazu nicht, es heißt nur, es wäre jetzt alles gesagt. Ob jetzt der Tullner Peter Eisenschenk das Mandat von Brader übernimmt und somit in das Parlament einzieht, steht noch nicht fest. Eisenschenk selbst geht aber davon aus, und freut sich im Gespräch mit dem ORF NÖ auf die Aufgabe.
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