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MI | 11.04.2012
Dachdecker (Bild: APA)
nach den Stürmen
Dachdecker sind ausgelastet
Nach den Stürmen der letzten Wochen kommen die Dachdecker mit ihrer Arbeit kaum noch nach. In den betroffenen Regionen, im Wald und Mostviertel, spricht man von einem Rekordmonat. Geschätzt wird, dass hunderte Dächer reparaturbedürftig sind.
Telefone laufen heiß
Der Jänner ist üblicherweise, witterungsbedingt ein ruhiges Monat für die rund 200 Dachdecker in Niederösterreich. Nach den Stürmen Kyrill, Olli und Quasimodo sind bei den Handwerkern vor allem in Zwettl, Amstetten, Tulln und auch rund um Wien die Telefone heiß gelaufen, sagt Landesinnungsmeister Walter Buchegger.

Für die Betriebe sei es bei diesem Ansturm schwierig, Prioritäten zu setzen. Es werde aber dort als erstes repariert, wo es hineinregnen könnte.
Im Sommer werden alle Schäden behoben sein
In jenen Gebieten, die von den Stürmen massiv betroffen waren, könne es derzeit auch zu Wartezeiten von bis zu einer Woche kommen.

Die gute Auftragslage werde, bleibt es weiter so warm, auch anhalten, glaubt Buchegger. Denn es werde noch ein bis zwei Monate dauern, bis alle Schäden ausgebessert sind.

Und er rechnet auch im Sommer mit zahlreichen Folgeaufträgen, denn jetzt könne nur das Notwendigste repariert werden, viele Dächer müssten aber noch zusätzlich verstärkt werden.
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