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MI | 11.04.2012
Florian Henkel-Donnersmarck mit dem Oscar (Bild: APA)
"Das Leben der Anderen"
Oscar sorgt auch in NÖ für Freude
Der diesjährige Oscar für den besten fremdsprachigen Film für "Das Leben der Anderen" sorgt in NÖ nicht nur bei Cineasten für Freude. Auch Mönche und der Abt des Stifts Heiligenkreuz freuen sich für den Regisseur.
Onkel ist Abt in Heiligenkreuz
Auch wenn Florian Henckel von Donnersmarck Deutscher ist - er hat auch die österreichische Staatsbürgerschaft. Und mit Heiligenkreuz verbinden ihn Familienbande. Gregor Henckel-Donnersmarck, der Abt des Stifts, ist sein Onkel.

Und wie man vom erfolgreichen Jungregisseur und den Mönchen im Stift oft hört, spielt das Kloster auch in der Entstehungsgeschichte des Erfolgsfilms "Das Leben der Anderen" eine wichtige Rolle.
In Heiligenkreuz entstand Konzept
Florian Henckel von Donnersmarck zog sich hierher zurück, in die Stille von Heiligenkreuz, als ihm die Idee zu seinem ersten Film kam.

Hier ent- und verwarf der 33-Jährige Konzepte für den Film über die Stasi-Bespitzelung in der ehemaligen DDR, berichten übereinstimmstimmend "NÖ heute" und die "Seitenblicke".

Ohne die Abgeschiedenheit wäre der Film wahrscheinlich nicht entstanden, heißt es heute vom Regisseur.
Figur nach Pater benannt
Die Zisterzienser von Heiligenkreuz zeigten sich in den Wochen seit der Nominierung des Films froh über die guten Chancen ihres ehemaligen Gastes. In mehreren Aufrufen wünschten sie dem Jungregisseur viel Glück.

Stiftsorganist Pater Simon zeigt sich überzeugt, dass hier auch Teile der Filmmusik inspiriert wurden. Und bei Pater Karl spürt man den für einen Mönch eigentlich verbotenen Stolz.

Nach ihm, der mit Florian Henckel von Donnersmarck zahlreiche Gespräche führte, ist eine Nebenfigur im Film benannt: der Dissident Karl Wallner.
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