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MI | 11.04.2012
Suche nach Tretminen (Bild: ORF)
Traismauer
Minenfeld fast gänzlich geräumt
An der Baustelle der geplanten Donaubrücke bei Traismauer ist die Räumung eines Minenfeldes aus dem Zweiten Weltkrieg zu einem großen Teil abgeschlossen. Vor einem Monat sperrten Sprengstoffexperten das gesamte Gelände.
Spätestens in drei Wochen endgültig geräumt
Rund 20 russische Minen und zahlreiche Granaten haben die Spezialisten des Entminungsdienstes bisher gefunden und entschärft.

Es dürfte noch ein bis zwei Wochen dauern, bis das gesamte Minenfeld abgesucht und gesichert ist.

Der größte Teil des Baugeländes ist aber bereits von Minen geräumt, heißt es bei der ASFINAG, die Rodungen seien fast abgeschlossen.
"Keine Verzögerung, alles im Zeitplan", so die ASFINAG.
Archäologische Grabungen folgen
Nach der endgültigen Räumung des Minenfeldes werden auf dem Baugelände auch noch archäologische Grabungen durchgeführt.

Es besteht die Möglichkeit, dass man am südlichen Donauufer auf keltische oder römische Siedlungsreste stößt.

Aber auch das ist laut ASFINAG im Zeitplan bereits berücksichtigt, es komme daher zu keinen Verzögerungen bei den Vorarbeiten für die neue Brücke.

Mit dem Bau der Donaubrücke Traismauer soll wie geplant im Herbst begonnen werden.
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