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MI | 11.04.2012
Wachaubahn (Bild: http://home.pages.at/wachaubahn/index.html)
Nach einem Jahr
Wachaubahn fährt wieder
Etwa ein Jahr ist es her, dass die Wachaubahn zwischen Spitz und Emmersdorf wegen eines drohenden Felssturzes gesperrt werden musste. Am Montag fährt der erste Zug wieder durchgehend von Krems nach Emmersdorf bei Melk.
Erlebniszüge für Radtouristen
Um 4 Uhr 58 ist der erste Zug in Krems Richtung Emmersdorf abgefahren. Die Fahrt dauert eine knappe Stunde. Neben Regionalzügen, die vor allem von Pendlern und Schülern genutzt werden, fahren bis zum 28. Oktober zusätzlich Erlebniszüge.

Damit will die ÖBB vor allem die Radtouristen ansprechen, denen ein Jahr lang nichts anderes übrig geblieben war, als selbst in die Pedale zu treten.
Gesteinsmassen gefährdeten Bahn
Im Frühjahr 2006 schlugen Geologen Alarm. Auf die Bahn, die unmittelbar an einem stillgelegten Steinbruch vorbeifährt, könnten Gesteinsmassen stürzen. Aus Sicherheitsgründen sperrte die ÖBB die Wachaubahn und richtete einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.
Fangnetz mit Sensoren schützt Trasse
Der Damm zwischen Steinbruch und Gleisen wurde erhöht und auch ein drei Meter hoher Zaun wurde errichtet. Außerdem wurde ein Fangnetz mit Sensoren, die auf Erschütterungen und Druck reagieren, gespannt.

Sollten die Gesteinsmassen doch zu rutschen beginnen, dann würde in Spitz Alarm ausgelöst und die Züge gestoppt. die Kosten von mehr als einer Million Euro teilen sich ÖBB und Land.
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