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MI | 11.04.2012
Schimpanse in Gänserndorf (Bild: APA)
Safaripark Gänserndorf
Die Affen dürfen bleiben
Die Zukunft der 50 Affen im ehemaligen Safaripark Gänserndorf ist gesichert. Im Nationalrat wurde einstimmig ein Entschließungsantrag beschlossen, der die Unterbringung der ehemaligen Versuchsaffen des Pharmakonzerns Baxter sicherstellt.
Gesundheitsministerium übernimmt
Die 50 ehemaligen Laboraffen, die zum Teil mit HIV und Hepatitis infiziert sind, leben seit Jahren in Gänserndorf.

Nach dem Konkurs des Safariparks war ihr Schicksal lange ungewiss. Nach dem Entschließungsantrag im Parlament wird nun das Gesundheitsministerium die Verantwortung für die dauerhafte Unterbringung der Affen übernehmen.
Affen werden in Gänserndorf bleiben
Dafür soll eine eigene Gesellschaft im Eigentum der öffentlichen Hand gegründet werden. Die Kosten für das Futter der Affen werden weiterhin zu einem großen Teil vom Pharmakonzern Baxter übernommen, heißt es aus dem Ministerium.

Die Affen sollen weiterhin in den Affenhäusern des ehemaligen Gänserndorfer Safariparks leben. Ihre Haltung soll allen tierschutzrechtlichen Maßgaben entsprechen, auch mit einer ausreichenden Anzahl von qualifizierten Tierpflegern. Dafür übernimmt nun das Gesundheitsministerium die Verantwortung.
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