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MI | 11.04.2012
Gebäude im Magna Racino (Bild: Magna Racino)
Mit Jahresende
Magna Racino schließt Rennbetrieb
Frank Stronach hat offenbar auf das falsche Pferd gesetzt: Das Magna Racino in Ebreichsdorf schließt mit Jahresende seinen Pferderennbetrieb. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Der Rennbetrieb habe sich wirtschaftlich nicht gerechnet.
Projekt sollte neue Maßstäbe setzen
"Dieser Tag gehört den Pferden", hat Hausherr Frank Stronach im April 2004 beim großen Eröffnungsspektakel im Magna Racino verkündet. Das Projekt sollte neue Maßstäbe bei Pferderennen in Österreich setzen.

Bereits 2005 wollte Stronach mit der Pferderennbahn den Breakeven schaffen, 75 Millionen Euro wurden investiert. Nun naht der letzte Startschuss in Ebreichsdorf.
Galopper im Magna Racino (Bild: Magna Racino)
Tribüne im Magna Racino (Bild: Magna Racino) Besucherzahlen unter Erwartungen
Die Besucherzahlen im Magna Racino blieben von Beginn an unter den Erwartungen. Das Management wurde ausgewechselt, die Konzepte rund um die Rennbahnen geändert und schließlich auch die Renntage verringert.

Die Verluste von anfangs elf Millionen Euro im Jahr 2005 können auf rund vier Millionen im heurigen Jahr gesenkt werden. Trotzdem, in diesem Umfeld sei der Rennbetrieb nicht aufrechtzuerhalten, heißt es heute in einer Aussendung des Unternehmens.
Weitere Einrichtungen werden "evaluiert"
Mit Jahresende wird der Rennbetrieb eingestellt. Die Verwendung der weiteren Einrichtungen, etwa des Entertainment-Centers, werde evaluiert, heißt es.

In der Zwischenzeit sollen die Einrichtungen in Ebreichsdorf als Pferdezentrum genützt werden. Für weitere Auskünfte war das Management am Freitagvormittag nicht erreichbar.
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