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MI | 11.04.2012
Basketball. (Bild: APA)
Neuer Verein
Künftig Bundesliga-Basketball in St. Pölten?
Trotz des Konkurses des UKJ St. Pölten soll in der Landeshauptstadt künftig Bundesliga-Basketball gespielt werden. Ein neuer Verein wurde gegründet. Ob der UBC St. Pölten auch in der Bundesliga spielen darf, soll am Mittwoch entschieden werden.
Verein ohne Legionäre
Dem ehemaligen UKJ-Spieler Alfred Muschik ist es zu verdanken, sollten in St. Pölten weiter Bundesliga-Körbe geworfen werden. Auf seine Initiative hin wurde der UBC St. Pölten gegründet.

Dieser neue Verein soll mit einer nur aus Österreichern bestehenden Mannschaft an der Bundesliga teilnehmen. Die ÖBV-Internationalen Thomas Schreiner, Christian Kollik (zuletzt bei Fürstenfeld) und Martin Kohlmaier (zuletzt bei Terragona in Spanien) wurden bereits verpflichtet.

Eine Entscheidung über die Teilnahme an der Liga wird Mittwochabend vom Liga-Präsidium getroffen. Zwei Plätze in der Liga sind noch offen. Neben den St. Pöltnern hoffen auch noch der UBSC Graz und die 49ers aus Mattersburg auf eine Teilnahme. Die Saison beginnt Ende September.
"Schlusspfiff" für UKJ St. Pölten
Mittlerweile wurde auch bekannt, dass für den UKJ St. Pölten am Montag der endgültige Schlusspfiff ertönte. Der 40-Prozent-Ausgleich sei nicht zu finanzieren gewesen, der Antrag daher zurückgezogen worden, berichtet der Kreditschutzverband.

Seit vergangenem Donnerstag befinde sich der Club im Anschlusskonkurs, teilte Insolvenzexperte Kurt Haendel mit. Für die betroffenen 21 Gläubiger, die von der UKJ laut KSV insgesamt 1,5 Mio. Euro fordern, "von denen mindestens 600.000 Euro unstrittig sind", werde der Konkurs zu einem "Begräbnis erster Klasse", weil "so gut wie kein Vereinsvermögen vorhanden" sei.

Der UKJ St. Pölten war sechs Mal österreichischer Meister und drei Mal Cupsieger. In den 90er Jahren hat das Team den österreichischen Basketball dominiert.
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