Niederösterreich ORF.at
MI | 11.04.2012
Traisen in der Nähe von Freiland (Bild: APA/Helmut Fohringer)
Die Traisen in der Nähe von Freiland
Hochwasser
Situation entlang der Donau angespannt
Der Regen hat am Donnerstag zu ersten Überschwemmungen geführt. Lilienfeld wurde zum Katastrophengebiet erklärt, in den alpinen Regionen wurde Lawinenwarnung gegeben, in Klosterneuburg ist die Donau über die Ufer getreten.
Soldaten beim Einsatz im Bezirk Lilienfeld (Bild: APA/BUNDESHEER/FILZWIESER)
Bundesheersoldaten im Bezirk Lilienfeld
Mehr als 1.000 Feuwehrmänner im Einsatz
Auch in den späteren Donnerstagnachmittagsstunden konnte keine Entwarnung gegeben werden. Mehr als 1.000 Feuerwehrleute waren in Niederösterreich im Einsatz.

Für die Donau in Niederösterreich wurde am Donnerstagmittag ein 20-jährliches Hochwasser prognostiziert. Der Pegelstand in Kienstock betrug zu Mittag 6,12 Meter, für 22.00 Uhr werden 7,60 Meter erwartet. Das Maximum - 9,50 Meter - sollte Schätzungen zufolge am Freitagabend erreicht werden. Im Krems wurde mit der Installierung des mobilen Hochwasserschutzes begonnen.
Grafik "Regen in Österreich" (Bild: APA)
Regenmengen in Österreich von 5.9., 8.00 Uhr bis 6.9., 8.00 Uhr in Liter pro Quadratmeter. Quelle: APA.
Voralpengebiet besonders betroffen
Die stärksten Auswirkungen der Niederschläge haben sich in Niederösterreich allerdings auf das Voralpengebiet konzentriert, wo nicht nur mehrere Flüsse und Bäche über die Ufer getreten, sondern auch einige Verkehrsverbindungen blockiert waren.

So war etwa die Pielachtal-Bundesstraße zwischen Frankenfels und Kirchberg unpassierbar. Die Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld forderte die Assistenzleistung des Bundesheeres an, rund 100 Soldaten aus Allentsteig wurden daraufhin in Marsch gesetzt. Sie sicherten in Lilienfeld die Traisenufer im Bereich der Krankenhausbrücke mittels Sandsackwällen ab.

Geplant war, Dialysepatienten mit geländegängigen Sanitätsfahrzeugen von Lilienfeld ins Krankenhaus St. Pölten zu transportieren.
Wintereinbruch auf der Raxalpe (Bild: APA/FLOWER TOURS / RAXALPEN TOURISTIK / BERND SCHARFEGGER)
Wintereinbruch auf der Raxalpe
Wintereinbruch am 6. September
Auf einigen Passstraßen gab es sogar einen ersten Wintereinbruch: Auf der B 138 zwischen Kirchdorf in Oberösterreich und Liezen in der Obersteiermark blieben im Schneetreiben mehrere Fahrzeuge hängen, ebenso auf der Tauernautobahn in Salzburg.

Auf dem Zellerrain und dem Lahnsattel bei Mariazell galt Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge.
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