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MI | 11.04.2012
Kinder im Schwimmbad. (Bild: ORF)
Wirtschaft
Aquacity St. Pölten: Finanzielle Probleme
Die Aquacity in St. Pölten steckt in finanziellen Nöten. Das Erlebnisbad hat im Vorjahr ein Defizit von 940.000 Euro verzeichnet. Die Kosten mussten von der Stadt St. Pölten übernommen werden.
2007: Knapp 220.000 Besucher
Zusperren will man das Bad trotz des hohen Verlustes aber nicht, im Gegenteil man sei mit den Besucherzahlen zufrieden und das obwohl die Gästezahl gegenüber dem Vorjahr gesunken ist.

Knapp 220.000 Besucher verzeichnete die Aquacity in St. Pölten im Jahr 2007. Um 25.000 weniger als im Jahr davor.
Mädchen im Schwimmbad (Bild: dpa/Patrick Pleul)
"Einnahmen können Kosten nicht decken"
Die Einnahmen durch den Verkauf der Eintrittskarten könnten die hohen Energie-, Miet- und Personalkosten nicht decken.

So sei laut dem zuständigen SPÖ- Stadtrat Dietmar Fenz auch das Defizit von 940.000 Euro entstanden.

Die oftmalige Kritik, dass die schlechte Parkplatzsituation mitten in der Stadt schuld an den sinkenden Besucherzahlen sei, wollte Fenz nicht gelten lassen. Man sei mit den Gästezahlen zufrieden, immerhin würde kein Erlebnisbad in Österreich kostendeckend arbeiten.
"Standort der Aquacity schlecht gewählt"
ÖVP- Stadtrat Bernhard Wurzer sieht die Gründe der finanziellen Lage in der Fehlplanung des vor zweieinhalb Jahren wieder eröffneten Bades.

Neben dem Standort sei auch die Größe der Aquacity schlecht gewählt.

Konkrete Pläne über einen Ausweg aus der schlechten finanziellen Lage gebe es derzeit noch nicht. Zusperren werde das Bad allerdings nicht, sagte der zuständige SPÖ-Stadtrat.
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