Niederösterreich ORF.at
MI | 11.04.2012
Amstetten: Plakat mit dem Dank der Familie (Bild: APA/Ernst Weiss)
Inzestfall
Schulbeginn verschoben
Für die drei Kinder aus der Opferfamilie des Inzestdramas von Amstetten ist der Schulbeginn verschoben worden. Der Grund: Man wolle dem Ansturm der Medien entgehen, um die Kinder besser integrieren zu können.
Kinder sollen optimal integriert werden
Ursprünglich sollten die drei Kinder, die bis Ende April bei ihren Großeltern in Freiheit gelebt haben, am Mittwoch bereits den dritten Schultag haben. Der Schulbeginn ist aber auf unbekannte Zeit verschoben worden, so heißt es aus dem Schulumfeld.

Man wolle die Kinder optimal in die einzelnen Schulen integrieren. Zwei der Kinder haben die Pflichtschule mittlerweile abgeschlossen und werden in weiterführende Schulen wechseln. Ein Kind ist noch in der Hauptschule.
Landesklinikum Amstetten-Mauer (Bild:APA/ Helmut Fohringer) Medien würden Schulbesuch erschweren
Derzeit befürchten die Experten jedoch, dass die Medien den regelmäßigen Schulbesuch zu sehr erschweren würden. Vorerst wolle man einmal weiterbeobachten, wie sich die Situation entwickelt.

Während die drei Kinder die bei ihren Großeltern gelebt haben, auf ihren Schulbeginn warten, ist klar, dass die anderen drei Kinder, bei ihrer Mutter im Landesklinikum Amstetten-Mauer bleiben.

Die Kinder werden dort von Pädagogen unterrichtet. Und auch im Landesklinikum sind Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden um sich gegen den Medienansturm zu rüsten.
Ganz Österreich
Niederösterreich News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News