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MI | 11.04.2012
Unfall mit Panzer im Bezirk Neunkirchen (Bild: APA/filmen.at)
Chronik
Sechs Kinder durch Unfall Vollwaisen
Durch den Unfall in Penk (Bez. Neunkirchen) am Montag sind sechs Kinder zu Vollwaisen geworden. Drei der Kinder sind noch nicht volljährig. Die BH Neunkirchen und das zuständige Gericht prüfen, wer die Obsorge für die Kinder bekommen soll.
Obsorge könnte Verwandter übernehmen
13, 15 und 17 Jahre sind die drei jüngsten Kinder des 55-jährigen Mannes, der mit seinem Auto am Montagnachmittag mit einem Panzer zusammengestoßen und dabei getötet worden ist.

Bezirkshauptmann Heinz Zimper spricht von einem guten Familienverband und geht davon aus, dass einer der Verwandten die Obsorge für die drei Kinder bekommen könnte.
Akutteam prüft finanzielle Situation
Ein Akutteam und eine Sozialarbeiterin prüfen derzeit auch die finanzielle Situation der Familie und klären, was die Kinder dringend benötigen.
Panzerfahrer war vorschriftsmäßig unterwegs
Nach der für den Pkw-Lenker tödlichen Kollision mit einem Radpanzer Montagnachmittag ermittelte die Unfallkommission des Bundesheers gemeinsam mit der Polizei den Hergang.

Erste Angaben, wonach der Autofahrer in einer Kurve auf die Gegenseite geraten war, bestätigten sich. Der Fahrer des zehn Tonnen schweren Bundesheer-"Dingos" war nach Angaben des NÖ Militärkommandos mit knapp über 30 km/h vorschriftsmäßig am äußersten rechten Fahrbahnrand unterwegs gewesen.
Spendenkonto für Waisenkinder
Landeshauptmann Erwin Pröll, der ORF Niederösterreich, Krone, Kurier und NÖN haben nun ein Spendenkonto eingerichtet, um der Familie zu mindestens finanziell zu unterstützen.
Das Spendenkonto wurde bei der Hypo-Bank Niederösterreich eingerichtet.

Konto-Nummer: 06455008970
BLZ: 53000 NÖ Hypo-Bank
Kennwort: "6 NÖ Waisenkinder"
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