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MI | 11.04.2012
Ergee (Bild: ORF)
Wirtschaft
Textildiskonter Kik kauft Marke Ergee
Der Textildiskonter Kik kauft die Strumpfmarke Ergee. Die Verträge zum Erwerb der Marke wurden jetzt mit dem früheren Eigentümer, der deutschen Vatter-Gruppe, unterzeichnet, teilte die Kik Textilien und Non-Food GmbH am Montag laut APA mit.
Kik legte bestes Angebot.
Stillschweigen über den Kaufpreis
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Kik habe beim Masseverwalter das beste Angebot hinterlegt, hieß es aus dem Büro des für Wirtschaft zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann (ÖVP).
Soll führende Kik-Eigenmarke werden
Die Marke soll zur führenden Kik-Eigenmarke ausgebaut werden. Künftig sollen die meisten Strumpfwaren bei KiK diesen bekannten Markennamen führen, sagte KiK-Pressesprecherin Aniko Nadine Kalle.
Markenrechte und Fertigwarenlager wurden verkauft.
Kik plant keine Produktion in Schrems
Kik habe nur die Markenrechte und das Fertigwarenlager gekauft, nicht aber den Produktionsstandort in Schrems, sagte Alois Auterith, der Masseverwalter von Ergee.

Das heißt: Kik darf den Namen Ergee künftig verwenden und die Waren, die es jetzt schon gibt, verkaufen, es sei aber nicht geplant, in Schrems weiter zu produzieren.

Das Land Niederösterreich verhandelt noch mit möglichen Interessenten, um dem Standort Schrems zu helfen.
200 Mitarbeiter von Schließung betroffen
Ergee musste Ende Oktober 2008 Konkurs anmelden. Im November wurde die Betriebsschließung des Schremser Unternehmens beschlossen. Davon betroffen waren rund 200 Mitarbeiter.
Kik-Jahresumsatz eine Milliarde Euro
Kik betreibt über 2.700 Filialen in Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowenien, Ungarn und der Slowakei und setzt mehr als eine Milliarde Euro um.
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