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MI | 11.04.2012
Familie Zogaj (Bild: APA/Manfred Fesl)
Chronik
Zwischenfall bei Ausreise der Zogaj-Brüder
Die beiden älteren Brüder von Arigona Zogaj sind wie angekündigt am Sonntag freiwillig in den Kosovo zurückgekehrt. Bei der Ausreise soll bei einem der Brüder ein Schlagring sichergestellt worden sein. Er wurde angezeigt.
Bei Verurteilung droht Haftstrafe
Sicherheitsbeamte konfiszierten am Flughafen Schwechat den Gegenstand, bei dem es sich um einen Schlagring handeln soll.

Die beiden Brüder konnten die Rückreise in den Kosovo fortsetzen.

Der Grund für die Anzeige: Besitz einer verbotenen Waffe. Der Strafrahmen im Fall einer Verurteilung: bis zu einem Jahr Haft.
Die Volkshilfe Oberöstereich prüft nun, ob es sich bei dem Schlagring tatsächlich um eine verbotene Waffe handelt.
Anwalt wusste nichts von dem Vorfall
Der Linzer Anwalt der Familie Zogaj kann zum Vorfall nichts kommentieren, er habe nichts davon gehört, sagte er.

Ein Vertreter der Volkshilfe Oberösterreich sagte, es müsse geprüft werden, ob es sich tatsächlich um eine verbotene Waffe handle.
Vor drei Wochen nach Österreich gekommen
Nach der Flucht aus einem ungarischen Asyl-Werberheim, sind die beiden älteren Zogaj-Brüder vor drei Wochen zu ihrer Schwester nach Oberösterreich gekommen.

Vor wenigen Tagen kündigten sie dann an, dass sie Österreich freiwillig wieder verlassen und in den Kosovo zurückkehren wollen.
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