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MI | 11.04.2012
Josef F. vor den Richter geführt (Bild: ORF)
INZESTPROZESS
Josef F. vor den Richter geführt
Kurz vor 9.30 Uhr wurde der Angeklagte im Inzestprozess, Josef F., am Montag in den Schwurgerichtssaal im St. Pöltner Landesgericht geführt. Auf die Frage nach dem Warum gab der Angeklagte die Antwort "Kein Kommentar".
Gesicht hinter blauer Mappe versteckt
F. wurde von Polizisten begleitet in den Schwurgerichtssaal geführt. Sein Gesicht versteckte er hinter einer blauen Mappe.

Der Schwurgerichtssaal war bereits eine halbe Stunde vor Prozessbeginn gefüllt. 95 akkreditierte Journalisten durften gegen Vorlage ihres Presseausweises den Verhandlungssal betreten.

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"Pensionist seit meinem 60. Lebensjahr"
Zitternd und mit gefalteten Händen nahm F. in der Mitte des Verhandlungssaals Platz, nachdem Richterin Andrea Humer den Prozess eröffnet hatte.

Er sei "Pensionist seit meinem 60. Lebensjahr", erwiderte der 73-Jährige auf die Frage nach seiner Beschäftigung.

Monatlich steht ihm seiner Aussage zufolge ein Ruhegenussanspruch von 1.100 Euro zu. Er besitze mehrere Immobilien, allerdings laufe ein Konkursverfahren, sagte der Angeklagte.
Verteidiger Rudolf Mayer im Schwurgerichtssaal (Bild: APA/Robert Jäger) Anwalt Mayer: Er ist "ruhig und gefasst"
Bereits 30 Minuten vor dem Prozessauftakt im hatte Verteidiger Rudolf Mayer im Gerichtssaal Position bezogen. Als "ruhig und gefasst" beschrieb er die Stimmung seines Mandanten.

Dieser wurde von einem Großaufgebot an Justizwachebeamten streng überwacht. Schon im Foyer sorgten zwei "verkabelte" und bewaffnete Beamte für Ruhe und Ordnung.
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