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MI | 11.04.2012
Glanzstoff St. Pölten (Bild: APA/Ernst Weiss)
UMWELT
Glanzstoff-Areal leicht chemisch belastet
Seit der Schließung der Glanzstoff-Fabrik in St. Pölten vor neun Monaten läuft das so genannte Auflassungsverfahren. Dabei wird das Areal auf eventuelle Altlasten und Gefahren untersucht. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.
60 Bohrungen ergeben: Boden leicht verseucht
60 Bohrungen wurden von der Firma Glanzstoff am gesamten Areal in Auftrag gegeben. Die Bodenproben bringen ein eindeutiges Ergebnis: Die Grenzwerte chemischer Belastungen im Erdreich übersteigen zwar die Kontaminationsschwelle, blieben aber weit unter der so genannten Maßnahmenschwelle, sagt Glanzstoff-Geschäftsführer Max Pasquali.
Das Gelände der Glanzstoff (Bild: ORF)
Das Gelände der Glanzstoff-Fabrik heute.
Brand in der Glanzstoff/ Bild: Stamberg
Der Brand in der Glanzstoff-Fabrik.
Maschinen um 150 Mio. Euro warten auf Käufer
Gefährliche Betriebsmaterialien wie zum Beispiel Zellstoff oder Lauge wurden bereits entfernt, immerhin stehen auf dem Gelände der Glanzstoff Maschinen im Neuwert von etwa 150 Millionen Euro - und diese möchte man verkaufen, sagt Pasquali.

Von einem Sanierungskonzept des Firmengeländes sei derzeit nicht die Rede, es gebe aber bereits Pläne für eine Nachnutzung der Abwasserreinigungsanlage. Details dazu möchte man aber noch nicht bekannt geben.
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