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MI | 11.04.2012
Landwirtschaft
Milchbauern demonstrieren in ganz Europa
Die Milchbauern protestieren in 14 Ländern für höhere Milchpreise. In Österreich sind die Bauern auf verschiedenen Routen in die Wiener Innenstadt gefahren. Etwa 150 Traktoren aus NÖ waren dabei.
Bauern protestieren für höheren Milchpreis
Derzeit gibt es zu viel Milch auf dem Markt, der Preis ist von 40 Cent pro Liter im Vorjahr auf unter 30 Cent gefallen. Schuld daran sei die teilweise Freigabe der Milchquoten, heißt es von der IG Milch.

Die Bauern fordern von der Politik eine flexible Mengenregulierung statt des derzeitigen Quotensystems. Nur so könne das Angebot an die Nachfrage angepasst werden, damit der Preis wieder steige.

Dazu übergeben die Milchbauern am Mittwoch Petitionen an die Agrarsprecher der Parlamentsparteien und den Landwirtschaftsminister.
Keine Autobahnen als Routen geplant.
Sternfahrt über drei Routen
Die Traktoren rollten auf drei Routen Richtung Wiener Ringstraße. Eine Hauptroute führet von Amstetten über St. Pölten und die B1 nach Wien, eine weitere von Zwettl aus über die Wachau und Klosterneuburg.

Auf der dritten Strecke sind vor allem Bauern aus der Steiermark über die B54 und die B17 nach Wien unterwegs.

Um 10.00 Uhr sammelten sich die 300 Traktoren und 1.500 Milchbauern am Wiener Heldenplatz. Bis 13.00 Uhr wird die Ringstraße immer wieder für den Verkehr gesperrt.
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