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MI | 11.04.2012
St. Pölten, 6.7.2009 (Bild:ORF)
UNWETTER
Grundwasserspiegel in St. Pölten enorm hoch
In St. Pölten seien noch nie derart große Regenmengen in so kurzer Zeit gemessen worden wie am Montag. Der Grundwasserspiegel erreichte laut Rathaus einen historischen Höchststand.
Kein Zusammenhang mit Glanzstoff-Brunnen
Die Ursachen für die Überflutungen am Montag seien die Kombination aus Niederschlägen, Oberflächen- und Grundwasser.

Experten zufolge steht das jedoch in keinem kausalen Zusammenhang mit der Stilllegung der Brunnen der Glanzstofffabrik, sondern ausschließlich mit dem Naturereignis der flächendeckenden Niederschläge, hieß es in der Aussendung des Rathauses St. Pölten.
Aufräumarbeiten in St. Pölten, 7.7.2009 (Bild: ORF NÖ)
Aufräumarbeiten in St. Pölten
Bereitschaftsdienst ausgeweitet
Zu Mittag trafen 100 Helfer vom Bundesheer aus Zwölfaxing ein.

Im Rathaus wurden der Telefondienst und die Schadenskommission (Tel. Nr. 02742/333-0) personell stark aufgestockt, damit die Anfragen aus der Bevölkerung umgehend behandelt werden können.

Der Krisenstab tagte am Dienstag, um die Schäden der vergangenen Überflutungen festzustellen und Abhilfe zu schaffen bzw. sich für die prognostizierten Niederschläge zu rüsten. Sämtliche Einsatzkräfte seien in Bereitschaft.
Sandsäcke werden in St. Pölten befüllt (Bild: Mag.St. Pölten/ Medienservice)
Sandsäcke werden befüllt
40.000 Sandsäcke in St. Pölten befüllt
St. Pölten bereitet sich auf eine weitere Flutwelle vor. Seit den Nachtstunden werden 40.000 Sandsäcke vom Wirtschaftshof der Stadt gefüllt. Als eine der wenigen Städte hat St. Pölten dazu eine eigene Abfüllanlage.
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