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MI | 11.04.2012
Sprengung bei Dürnstein (Bild:ORF)
DÜRNSTEIN
B3 nach Felssturz wieder befahrbar
Nach dem unwetterbedingten Felssturz in Dürnstein (Bezirk Krems) am Dienstagabend konnte die Wachau-Bundesstraße B3 am Freitagabend wieder freigegeben werden.
Freitag um 18.00 Uhr wieder freigegeben
Auch am Freitag wurde in Dürnstein wieder gesprengt. Diesmal konnte man offenbar alle potentiellen Gefahrenquellen aus der Felswand entfernen.

Nach Auskunft des Kremser Bezirkshauptmanns Werner Nikisch wurde die B3, die seit Dienstagabend unterhalb der Abbruchstelle gesperrt war, am Freitag um 18.00 Uhr wieder freigegeben.
Zweite Sprengung am Freitag war erfolgreich.
"Keine unmittelbare Gefahr mehr"
Geologische Untersuchungen nach einer ersten gezielten Sprengung am Donnerstag hatten gezeigt, dass noch weiteres loses Gesteinsmaterial aus der stark zerklüfteten Wand zu entfernen war.

Die zweite Sprengung am Freitag war erfolgreich, so Nikisch. Es seien zwar in der nächsten Zeit noch Maßnahmen zu setzen - für die Straße bestehe aber keine unmittelbare Gefahr mehr.
Geologe beobachtet Felswand weiterhin
Dennoch wird ein Geologe die Felswand weiter beobachten, Bewegungssensoren sollen angebracht werden und ein umfangreiches Gutachten soll erstellt werden.

Möglicherweise müsse unterhalb der Wand künftig ein größerer Sturzraum geschaffen werden, so Nikisch. Wie lange es dauern wird bis die Schienen der Wachaubahn wieder befahrbar sind, ist unklar.
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