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MI | 11.04.2012
Symbolbild: Schnellstraße (Bild: Trutta - Fotolia.com)
VERKEHR
Mautpflicht für Weinviertler Schnellstraße S3
Auf der Weinviertler Schnellstraße wird ab 1. August Mautpflicht für den Abschnitt Stockerau Nord bis Hollabrunn Süd. Einerseits aus Folge des Sicherheitsausbaues - andererseits soll die Strecke nicht zur mautfreien Alternativroute der A5 mutieren.
Jetzige B303 wird ab 1. August zur S3.
13 Millionen Euro für mehr Sicherheit
Rund 13 Millionen Euro haben das Land Niederösterreich und die Asfinag zur Erhöhung der Sicherheit auf der - bisherigen - B303 investiert.

NÖ Straßenbaudirektor Rudolf Gruber verwies auf die Gefährlichkeit der für das Weinviertel sehr wichtigen Strecke, auf der sich drei Mal so viele Frontalkollisionen wie auf anderen vergleichbaren Bundesstraßen ereignet hätten.

Allein von 2004 bis 2007 gab es 64 schwere bis tödliche Unfälle. Allerdings verwies Gruber auch auf Messungen, wonach auf der B303 viele Autofahrer deutlich schneller als die erlaubten 100 km/h fahren.
Lärmschutzwände und Wildzäune auf knapp vier Kilometern Länge
Mitteltrennung und Pannenbuchten
Errichtet wurden u.a. Mitteltrennung und zusätzliche Pannenbuchten. Die Anfangsstellen der Leitwände sind beleuchtet, die Übergangsbereiche wurden deutlich markiert.

Die zweispurigen Überholbereiche sind nun doppelt so lang wie zuvor. Einspurig bleiben zum Beispiel die Brücken.

Die rund 20 Kilometer umfassenden Baumaßnahmen wurden unter anderem mit den Rettungskräften akkordiert und Alarmpläne sowie Umleitungskonzepte erstellt.
3,5 Millionen Euro Einnahmen durch Maut
Asfinag-Vorstandsdirektor Klaus Schierhackl bezifferte die erwarteten Einnahmen aus der Bemautung mit rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr. Mauttechnik und Beschilderung der S3 kosteten 1,2 Millionen Euro.

Der Bau der Nordautobahn A5 sei im Zeitplan - im November wird der Abschnitt bis zum Knoten Eibesbrunn eröffnet.
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