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MI | 11.04.2012
Felssturz in Dürnstein (Bild: APA/FF Krems)
VERKEHR
Nach Unwettern weiterhin Straßen gesperrt
Mehr als fünf Wochen nach den Unwettern sind im Straßen- und Bahnverkehr nach wie vor Sperren aufrecht. Die Wachaubahn etwa hätte ursprünglich am Samstag freigegeben werden sollen, davon ist jetzt keine Rede mehr.
Geologe: "Erst nach dem Gutachten kann mit Maßnahmen begonnen werden."
Dürnstein: Warten auf Gutachten
Die Freigabe der Bahnstrecke zwischen Spitz und Dürnstein wird noch länger auf sich warten lassen, sagt Harald Steininger, Geologe des Landes Niederösterreich. "Dort ist die Situation derzeit so, dass ein felsmechanisches Gutachten erstellt wird." Das sei wegen der Örtlichkeit nicht ganz einfach und relativ aufwendig, so der Geologe.

"Gleichzeitig werden Kluftmessgeräte installiert die dann mit einem Warnsystem verbunden werden und erst nach Vorliegen des Gutachtens kann mit den Maßnahmen begonnen werden."

Dazu zählen die Räumung des Sturzraumes und allenfalls Felssicherungsmaßnahmen in der Felswand, sagt Steininger.
Zwölf Straßen nach wie vor unterbrochen
Aber auch zwölf Straßen sind noch unterbrochen, vor allem im Bezirk Krems und südlich der Donau.

Einige sind einfach ausgeschwemmt, zum Teil aber sorgen Hangrutschungen für längerfristige Sperren, etwa in Plankenstein im Bezirk Melk oder zwischen Bad Erlach und Bromberg im Bezirk Wiener Neustadt.

Bis zur Sanierung wird es noch mehrere Monate lang dauern.
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