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MI | 11.04.2012
Tullner Donaubrücke (Bild: www.schreinerkastler.at)
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Sperre der Tullner Eisenbahnbrücke beendet
Mit einer spektakulären Aktion soll am Sonntag die Sperre die Tullner Eisenbahnbrücke beendet werden. Die neue Brücke wird von acht Taurus-Lokomotiven gleichzeitig befahren und dabei zehn verschiedenen Belastungssituationen ausgesetzt.
Erleichterung bei 13.000 Bahnpendlern.
Mit Taurus-Loks Belastbarkeit getestet
Ab Sonntagvormittag befahren acht der modernsten Lokomotiven, die die ÖBB derzeit haben, die Brücke. Jede einzelne Taurus-Lok hat 87 Tonnen Eigengewicht, bewegt von 9.000 PS. Der Test soll das Ende einer halbjährigen Durststrecke für die 13.000 Pendler auf der Franz-Josefs-Bahn einläuten.

Wenn dieser Test erwartungsgemäß positiv ausfällt, dann wird die Sperre der Brücke noch am Sonntag aufgehoben, und ab Dienstag gilt wieder der alte Fahrplan.
Ab Dienstag könnte wieder der alte Fahrplan gelten.
Freigabe durch Hochwasser verzögert
Seit 22. März ist die Brücke gesperrt, die Fahrgäste waren seitdem auf Züge angewiesen, die über Stockerau nach Wien umgeleitet wurden oder auch auf Schienenersatz durch Busse.

Die Sperre war ursprünglich bis 23. September geplant, doch wegen des Hochwassers verzögerte sich das Einschwimmen der neuen Brücke.

Auch die Sperre der Autobrücke daneben dauerte aus Sicherheitsgründen länger als ursprünglich geplant. Wenn der Test am Sonntag gut verläuft, dann sind beide Brücken ab Montag wieder befahrbar. Ab Dienstag soll für die Bahn-Pendler wieder der Weg über Tulln offen stehen.
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