Niederösterreich ORF.at
MI | 11.04.2012
Spital (Bild: ORF)
GESUNDHEIT
Behandlung ohne Grenzen am LK Gmünd
Niederösterreich will mit der tschechischen Region Südböhmen im Gesundheits- und Spitalsbereich enger zusammenarbeiten. Bereits im Herbst sollen Patienten aus Tschechien am Landesklinikum Gmünd behandelt werden können.
Patienten aus Ceske Velenice sollen im LK Gmünd behandelt werden.
Sobotka: Projekt Gmünd - Ceske Velenice fix
Das grenzüberschreitende Projekt "healthacross" soll der Beginn einer grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung zwischen Niederöstererich und Südböhmen sein. ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka und die stv. Kreishauptfrau von Südböhmen, Ivana Straska, trafen sich am Dienstag zu einem Arbeitsgespräch.

Es gebe zwar noch viele rechtliche und steuerliche Fragen zu klären, sagt Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka, die erste konkrete Zusammenarbeit sei aber bereits fixiert:

"In Notfällen sollen im Krankenhaus Gmünd ab Herbst auch Patienten aus Ceske Velenice behandelt werden können. Dazu werden wir aber bereits ab September unser Haus in Gmünd für die Notversorgung öffnen."
2011 Masterplan für weitere Kooperationen.
Straska: Nächstes Spital 60 Kilometer entfernt
Die stellvertretende Kreishauptfrau von Südböhmen Ivana Straska begrüßt die Kooperation:

"Die Bewohner von Ceske Velenice fahren jetzt 60 Kilometer für eine Behandlung. Dabei steht in Gmünd ein Krankenhaus um die Ecke."

Bis 2011 sollen Arbeitsgruppen einen Masterplan für weitere Kooperationsmöglichkeiten entwickeln.
Ganz Österreich
Niederösterreich News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News