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MI | 11.04.2012
Symbolbild Kaserne (Bild: ORF)
CHRONIK
Kopal-Kaserne St. Pölten findet keinen Käufer
Der geplante Verkauf von niederösterreichischen Kasernen geht nur schleppend voran. In den letzten Jahren haben nur vier Kasernen einen Käufer gefunden. Als Ladenhüter hat sich bisher vor allem die Kopal-Kaserne in St. Pölten erwiesen.
St. Pöltens Bürgermeister kritisiert den seiner Ansicht nach zu hohen Verkaufspreis.
Stadler: "Neuausschreibung überlegen"
Seit drei Jahren wird für die Kopal-Kaserne vergeblich ein Käufer gesucht. St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) kritisiert nun die Immobilienverwertungs-Gesellschaft SIVBEG.

Der Kaufpreis von fast 18 Millionen Euro sei zu hoch: „Man ist hier nicht wirklich von diesen Vorstellungen abgerückt, und die ist derzeit niemand bereit, in der vollen Höhe zu bezahlen. Vielleicht sollte man sich eine Neuausschreibung überlegen, um wieder Bewegung in den Verkauf zu bringen.“
Gerüchte sprechen von einem Shopping- oder Outlet-Center.
Verkäufer bleiben bei ihren Preisvorstellungen
Derzeit werde nicht neu ausgeschrieben, sagt SIVBEG-Sprecher Ernst Eichinger. Es gebe konkrete Verhandlungen mit einem Investor. Das bisherige Angebot entspreche aber noch nicht den Vorstellungen, der Mindestkaufpreis bleibe bei den knapp 18 Millionen Euro.

Gerüchte über ein geplantes Shopping- oder Outlet-Center am Kasernengelände werden offiziell nicht bestätigt.
Bisher nur vier Kasernen verkauft
Generell verläuft der Verkauf von Bundesheer-Kasernen schleppend. Bisher haben sich erst für vier niederösterreichische Kasernen Käufer gefunden, nämlich in Stockerau, Groß-Enzersdorf, Hainburg und Wr. Neustadt.
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