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MI | 11.04.2012
Blaulicht (Bild: ORF)
CHRONIK
Funksystem in Niederösterreich vereint
Das neue digitale Funksystem Tetron ist nach zweijähriger Probezeit seit Donnerstag im Betrieb. Damit können alle Blaulicht-Organisationen Niederösterreichs auf einer Welle funken. Fast 40 Millionen Euro wurden investiert.
Polizei, Feuerwehr, Rettung und Bundesheer funken auf einer Welle.
Zehntausend Geräte wurden verteilt
Polizei, Feuerwehr, die Rettungsorganisationen, das Bundesheer, bis hin zu den Straßenverwaltungen - alle haben jetzt dasselbe Funksystem, das im ganzen Land mit glasklarer Qualität zu empfangen ist.

Zehntausend Geräte sind an die Organisationen verteilt worden. Am Mittwochabend ist Tetron in der Landesfeuerwehrschule Tulln in Betrieb genommen worden.
Stephan Pernkopf (Bild: ORF) Pernkopf: "Land finanziert Betriebskosten"
Gemeinsam mit dem Innenmininsterium wurde das neue Funksystem finanziert, sagt Katastrophenschutz-Landesrat Stephan Pernkopf bei der feierlichen Inbetriebnahme. 29 Millionen Euro kommen vom Land Niederösterreich, sechs Millionen Euro vom Bundesminiterium für Inneres.

Weiters stelle das Land die Betriebskosten auf 25 Jahre mit jährlich 850.000 Euro zur Verfügung, so Pernkopf. Das digitale Funksystem Tetron ist damit das größte Sicherheits-Infrastruktur-Projekt des Landes.
Tirol und Wien verwenden das System bereits.
Raschere Hilfe im Katastrophenfall
Niederösterreich ist nach Tirol und Wien das dritte Bundesland, das diese Technik benützt, in der Steiermark werden gerade erste Sendestationen gebaut.

Durch das gemeinsame digitale Funksystem Tetron soll im Katastrophenfall eine raschere Hilfe möglich sein.
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