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MI | 11.04.2012
Arbeitslosigkeit (Bild: AMS Wien/Petra Spiola)
WIRTSCHAFT
Diskussion über AMS-Schulungen
Immer mehr Menschen sitzen in AMS-Schulungen und das sorgt für Diskussionen. Laut Wirtschaftsforschungsinstitut sind die Kurse nur begrenzt sinnvoll. Das AMS kontert: Jeder Zweite finde nach dem Kursabschluss einen Job.
Die Schulungen sind um ein Drittel gestiegen.
WIFO: Obergrenze bei Teilnehmern erreicht
Beim Wirtschaftsforschungsinstitut sieht man zwar kaum Alternativen zu den Schulungen, jedoch seien viele Kurse zu kurz und außerdem habe man bald eine Obergrenze erreicht, sagte WIFO-Regionalexperte Peter Huber.

"Wenn wir an die Kapazitätsgrenze stoßen weil wir nicht genug ausgebildete Trainer haben und wenn keine Örtlichkeiten vorhanden sind, dann kann das die Qualität der Schulungen gefährden", so Huber.
AMS, Bild: APA AMS: Jeder zweite findet einen Job
Die Qualität sei gegeben und jeder zweite Kursabsolvent findet einen Arbeitsplatz sagte dazu der Geschäftsführer des AMS Niederösterreich, Karl Fakler.

"Das AMS schult ja nicht der Schulung wegen, sondern wir haben einen klaren politischen Auftrag. Es geht darum dass 50 Prozent der Teilnehmer spätestens nach drei Monaten eine Arbeit gefunden haben müssen. Und dieses Ziel erreichen wir auch", sagte Fakler.
Noch keine Trendwende am Arbeitsmarkt
In einer Sache sind sich AMS und WIFO jedoch einig: Trotz der jetzt rückläufigen Arbeitslosenzahlen habe man eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt noch nicht erreicht.
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