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MI | 11.04.2012
Sujetbild: Feuerwehrauto (Bild: Feuerwehr)
SICHERHEIT
Mit B-Führerschein einen Fünftonner lenken
In der Frage der Führerscheinausnahmen für Feuerwehrleute ist man der Lösung einen Schritt näher. Mitglieder der Feuerwehr dürfen künftig mit dem B-Führerschein bis zu 5,5 Tonnen schwere Einsatzfahrzeuge lenken.
Zusatzausbildung soll für die Feuerwehrleute kostenlos sein.
Zusatzausbildung ist notwendig
Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) und Bundesfeuerwehrpräsident Josef Buchta haben sich nun geeinigt, die Voraussetzung ist eine zusätzliche interne Ausbildung.

Diese neue interne Zusatzausbildung zum B-Führerschein soll eine umfangreiche Schulung und eine Prüfung beinhalten, sagte Bures. So sollen die Lenker mit B-Führerschein auf bis zu 5,5 Tonnen schweren Einsatzfahrzeuge eingeschult werden. Der Landesfeuerwehrkommandant soll zum Schluss die Fahrtüchtigkeit bestätigen.
Bures: "Verkehrssicherheit gegeben".
Buchta: "Rasche Hilfe ist gewährleistet"
Nach Angaben von Bures sei damit die Verkehrssicherheit gegeben und gleichzeitig gäbe es auch weiterhin genügend Lenker für die freiwilligen Feuerwehren.

Nur so könne gewährleistet werden, dass im Notfall rasche Hilfe geleistet werden kann, war Buchta zufrieden.

Sowohl Buchta als auch der zuständige Landesrat Stefan Pernkopf (ÖVP) zeigten sich mit der geplanten Ausnahme zufrieden. Damit würde nicht nur eine langjährige Forderung der Feuerwehren, sondern auch jene des Landes Niederösterreich erfüllt, bei der die Sicherheit der Bevölkerung an erster Stelle stehe.
Gesetz soll 2011 in Kraft treten
Eine ähnliche Regelung gibt es seit vorigem Jahr in Deutschland.

Die Neuregelung für die österreichischen Feuerwehren soll im Herbst 2010 vom Nationalrat beschlossen werden und zu Jahresende in Kraft treten.
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