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MI | 11.04.2012
Gasexplosion in St.Pölten (Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)
CHRONIK
Gasexplosion: Weiterer Gutachter bestellt
Nach der Gasexplosion in St. Pölten ist nun ein zusätzlicher Gutachter angefordert worden. Ein Heizungs- und Anlagenspezialist soll Auskunft darüber geben, wie sich das Gas ausgebreitet hat, und die Leitungen unter die Lupe nehmen.
Ermittlungen der Polizei dauern noch an.
Drei Experten mit Untersuchungen fertig
Die drei weiteren Experten, ein elektrotechnischer, ein geologischer und ein Brandsachverständiger, die bisher mit dem Unglück beschäftigt waren, haben ihre Arbeiten am Unglücksort bereits abgeschlossen. Mit dem Ergebnis ihrer Arbeit rechnet die Staatsanwaltschaft in rund zwei Monaten.

Wie lange das Landeskriminalamt Niederösterreich noch für die Erhebungen benötigen werde, ist laut Staatsanwaltschaft noch nicht klar. Die Beamten ermitteln bei der EVN und der Gemeinde, sichten Pläne und Aufträge, befragen Zeugen und klären den genauen Ablauf der Ereignisse vom Tag der Explosion sowie dem vorhergehenden Tag, erklärte er.
Leck in der Gasleitung für Explosion verantwortlich.
Mindestabstand eingehalten?
Nach aktuellem Stand war ein Leck in der Gasleitung unter dem Gehsteig vor dem Haus für das Unglück verantwortlich. Es dürfte durch einen Lichtbogenkurzschluss in einem 20 kV-Stromkabel, das das Gasrohr an dieser Stelle kreuzte, verursacht worden sein.

Laut Staatsanwaltschaft lagen die beiden Leitungen "ziemlich knapp" nebeneinander. Die Experten müssen nun klären, ob der erforderliche Mindestabstand zwischen den Leitungen bei der Verlegung vor rund 20 Jahren eingehalten wurde, warum es zu dem Kurzschluss kam und wie das Gas anschließend in das Haus gelangte.
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