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MI | 11.04.2012
Gasexplosion in St.Pölten (Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)
CHRONIK
Gasexplosion: Unglücksort freigegeben
Knapp ein Monat nach der Gasexplosion in St. Pölten hat am Donnerstag ein letzter Lokalaugenschein am Unglücksort stattgefunden. Anschließend wurde die Unglücksstelle freigegeben.
Fünf Menschen starben.
Gutachten in zwei bis drei Monaten
Die Erkenntnisse des Lokalaugenscheins würden erst bei Vorliegen der Gutachten bekanntgegeben. Das werde in zwei bis drei Monaten der Fall sein, sagte Staatsanwalt Karl Fischer. Die Unfallstelle wurde freigegeben.

Am 3. Juni hatte eine Explosion ein Wohnhaus am Spratzerner Kirchenweg zerstört. Fünf Menschen starben, ein älteres Ehepaar, das auf Urlaub gewesen war, verlor das Dach über dem Kopf. Etliche Häuser im Umkreis wurden durch die Explosion beschädigt.

Auslöser der Katastrophe war vermutlich ein Leck in der Gasleitung unter dem Gehsteig vor dem Haus, das durch einen Lichtbogenkurzschluss in einem das Gasrohr nahe kreuzenden 20 kV-Stromkabel verursacht worden sein dürfte.
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