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MI | 11.04.2012
Symbolbild Probeentnahme in Labor (Bild: APA/Franz Neumayr)
GESUNDHEIT
Neuer Fall: BSE bei toter Kuh festgestellt
In Österreich gibt es wieder einen Fall von BSE. Die Krankheit sei bei einem bereits toten Rind aus dem Bezirk Wiener Neustadt festgestellt worden, teilten das Gesundheitsministerium und die NÖ Landesveterinärbehörde am Donnerstag mit.
Es handelt sich dabei um den insgesamt achten Fall von BSE in Österreich.
15 Jahre alte Kuh wurde eingeschläfert
Das betroffene Tier, eine 15 Jahre alte Kuh, sei am 1. September aus Altersschwäche eingeschläfert worden.

Bei der folgenden Routineuntersuchung in der Tierkörperverwertungsanstalt habe man am Dienstag einen "stark verdächtigen, vorläufigen Befund" auf BSE erhalten. Dieser wurde dann am Donnerstagnachmittag vom nationalen Referenzlabor der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Mödling "endgültig bestätigt".
Risiko für Konsumenten habe nie bestanden, so das Gesundheitsministerium.
Fleisch kam nicht in den Lebensmittelhandel
Anzeichen für die Krankheit habe die Kuh nicht gezeigt, so die Landesveterinärbehörde. Der Betrieb wurde den Sicherheitsvorschriften entsprechend vorerst gesperrt.

Da das Tier bereits verendet war und die Untersuchung erst im Nachhinein veranlasst wurde, sei kein Fleisch in den Lebensmittelhandel gekommen, betonte das Ministerium in einer Aussendung. Ein Risiko für Konsumenten habe daher nie bestanden.
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