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MI | 11.04.2012
Basilika Maria Taferl (Bild: ORF NÖ)
RELIGION
Basilika Maria Taferl erstrahlt im neuen Glanz
Heute vor 350 Jahren wurde der Grundstein für die Basilika Maria Taferl gelegt, damals wie heute eine Pilgerstätte. In den letzten Jahren musste der nach Mariazell größte Marien-Wallfahrtsort Österreichs umfassend renoviert werden.
Erwin Hameseder (Bild: ORF NÖ)
Erwin Hameseder
Sechs anstrengende Jahre der Renovierung
Nach sechs Jahren der Renovierung und vielen notwendigen Sanierungsarbeiten erstrahlt die Basilika Maria Taferl nun sprichwörtlich in neuem Glanz.

"Es gibt eine neue Lichterkapelle, Hochaltar, Kuppel und Kanzel sind mittlerweile restauriert, auch die Erneuerung der Schatzkammer ist abgeschlossen", sagt Erwin Hameseder in seiner Funktion als Obmann des Vereins zur Erhaltung der Basilika Maria Taferl.
Schatzkammer der Basilika Maria Taferl (Bild: ORF NÖ)
Schatzkammer
Kanzel  der Basilika Maria Taferl (Bild: ORF NÖ)
Aussschnitt Kanzel
Fresken, Kanzel und Orgel als Prunkstücke
"Die Kanzel ist eine Kopie aus dem Passauer Dom und der Restaurator hat mir erzählt, dass er für die Neugestaltung dieses außerordentlichen Kunstwerkes 40.000 Blatt Blattgold gebraucht hat", sagt Kustos und Pfarrgemeinderat Christian Schüller.

In weiteren Bauschritten wurden auch das Langhaus, die Bibliothek und das Gehäuse der aus dem Jahr 1760 stammende zwölf Meter hohen Henke-Orgel renoviert.
Orgel der Basilika Maria Taferl (Bild: ORF NÖ)
Henke-Orgel während der Restaurierung
Drei Millionen Euro Baukosten
Bei zahlreichen Benefiz-Veranstaltungen wurde um Spenden gebeten. Ob Konzert oder Wallfahrt: Es hat sich sprichwörtlich ausgezahlt. Gemeinsam mit Bund, Land, Diözese und Pfarre wurden so die Gesamtkosten von gut drei Millionen Euro aufgebracht.
Diözesanbischof Klaus Küng (Bild: ORF NÖ)
Diözesanbischof Klaus Küng
Küng: Erneuerung als stete Aufgabe der Kirche
Niederösterreichs Marienheiligtum ist alljährlich das Ziel von 300.000 Wallfahrern. Die jahrelangen Arbeiten und Bemühungen um die Erneuerung der Basilika Maria Taferl kann auch auch als Symbol gesehen werden, wie Diözesanbischof Klaus Küng es in einer seiner Predigten ausdrückte:

"Ecclesia semper reformanda - die Kirche hat immer zu reformieren. Der renovierungsvorgang ist wesentlich für unser Leben und auch wesentlich für die Kirche."
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