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MI | 11.04.2012
Bankomat (Bild:ORF).
CHRONIK
Bankomat-Bande schlägt erneut zu
Die Bankomat-Bande hat Freitagnacht erneut zugeschlagen, und zwar gleich zweimal im Weinviertel. Einer der Tatorte war jene Bankfiliale in Neudorf bei Staatz, wo die Täter bereits Ende September zugeschlagen haben.
Gleiche Bankfiliale zum zweiten Mal beraubt.
Neu aufgestellter Bankomat gestohlen
Es war am 29. September, als die Unbekannten den Bankomaten der Erste Bank in Neudorf bei Staatz (Bezirk Mistelbach) aus der Verankerung gerissen und abtransportiert haben.

Nur eineinhalb Monate später, waren die Unbekannten am selben Schauplatz am Werk: Sie rissen den nach dem Diebstahl neu aufgestellten Bankomaten auf dieselbe Weise aus der Verankerung und nahmen ihn mit.

Obwohl der Bankomat nach dem ersten Diebstahl zusätzlich gesichert und angeschraubt war, brauchten die Täter laut Polizei knapp drei Minuten, den Bankomaten erneut zu knacken.
Serie seit dem Frühjahr
Niederösterreich ist das Bundesland, in dem in diesem Jahr die meisten Bankomat-Diebstähle bzw. derartige Versuche verzeichnet wurden.
Mittlerweile gibt es 17 Tatorte.

Die Serie hatte im Frühjahr - 24. März und 8. April - mit zwei gescheiterten Angriffen bei der Raiffeisenbank Langau (Bezirk Horn) begonnen. Allein seit 25. September wurden sechs Geräte abtransportiert, dazu zwei Versuche, Freitagnacht in Hohenruppersdorf und Mittwochnacht in Krems.

Auch in anderen Bundesländern ist es zuletzt zu derartigen Taten gekommen.
Keine genauen Anhaltspunkte.
Mühsames Puzzlespiel für die Polizei
In derselben Nacht wollten die Täter auch in Neuruppersdorf (Bezirk Mistelbach) einen Bankomaten stehlen.

Das Gerät war auch schon herausgerissen und in ein gestohlenes Auto verfrachtet, allerdings dürfte es dann Probleme mit dem Auto gegeben haben. Auto und Bankomat wurden an der tschechischen Grenze, in von der Nähe von Wildendürnbach (Bezirk Mistelbach) aufgefunden. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Klaus Preining vom Landeskriminalamt sprach von einem mühsamen Zusammensetzen von Puzzleteilchen. Es dürfte sich um Banden aus Tschechien oder Polen handeln. Genaue Anhaltspunkte gebe es aber noch nicht, sagte Preining.
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