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MI | 11.04.2012
Landesklinikum St. Pölten (Bild: ORF)
GESUNDHEIT
St. Pölten: Neue Initiative für Orthopädie
Die geplante Schließung der Orthopädie am Landesklinikum St. Pölten soll mit einer neuen Initiative verhindert werden. Namhafte SPÖ-Politiker, darunter Bürgermeister Matthias Stadler, fordern eine Aufwertung des Spitals in St. Pölten.
Heinzl, Onodi und Stadler.
Schon jetzt sechs Monate Wartezeit
SPÖ-Nationalratsabgeordneter Anton Heinzl, Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi und Bürgermeister Matthias Stadler kämpfen gegen die geplante Schließung der Orthopädie in St. Pölten.

Sie fordern, dass die Abteilung erhalten wird und dass das Landesklinikum zu einem Zentralklinikum aufgewertet wird.

Schon jetzt gebe es Wartezeiten auf Operationen von bis zu sechs Monaten, bei einer Auflassung bestünde in der Region zwischen Mariazell und Krems keine orthopädische Versorgung mehr, warnt Heinzl.
Unterschriftenaktion wird gestartet.
Stadler: 60 Arbeitsplätze gehen verloren
Am Klinikum in Krems könne für die Abteilung am Krankenhaus in St. Pölten kein vollwertiger Ersatz geschaffen werden, sagt Onodi. Auch für problematische Operationen an Gelenken sei man derzeit nur in St. Pölten am besten ausgerüstet.

Bei einer Schließung der Orthopädie würden außerdem 60 Arbeitsplätze verlorengehen, argumentiert Stadler. Die drei Politiker wollen eine Unterschriftenaktion für den Erhalt der Abteilung starten.
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