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MI | 11.04.2012
Böller (Bild: APA/Marc Küller)
CHRONIK
Hochstand mit Silvesterböllern gesprengt
Ein Hochstand im Augebiet zwischen Krems und Rohrendorf wurde nach Silvester in die Luft gesprengt. Sieben Jugendliche konnten nun als Täter ausgeforscht werden. Sie gaben zu, den Hochstand mit Böllern aus Tschechien gesprengt zu haben.
Bretter flogen bis zu 20 Meter durch die Luft
Hochstand wurde komplett zerstört
Ein Jagdaufseher hatte am Sonntag nach dem Jahreswechsel den zerstörten Hochstand im Augebiet entdeckt.

Die Wucht der Detonation war so groß, dass das Dach weggerissen wurde und die Bretter der Holzverkleidung in einem Umkreis von 20 Metern verstreut lagen. Der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei.
Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Silvesterknallerei mit Nachspiel
Im Zuge der Ermittlungen konnte die Polizei mithilfe von Hinweise aus der Bevölkerung sieben tatverdächtige Personen ausforschen. Es handelt sich um Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren.

In der Einvernahme gaben sie zu, den Hochstand mit Böller-Knallkörpern, die sie in Tschechien gekauft hatten, gesprengt zu haben. Die mutmaßlichen Täter wurden bei der Explosion nicht verletzt. Sie wurden bei der zuständigen Staatsanwaltshaft Krems angezeigt.
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