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MI | 11.04.2012
Sujetbild Hund (Bild: fotolia.de/TheSupe87)
CHRONIK
Gerasdorf: Sieben Hunde qualvoll verendet
Ein Hundehasser verunsichert in Gerasdorf bei Wien (Bezirk Wien-Umgebung) seit September 2010 die Bevölkerung. Sieben Hunde sind bereits qualvoll verendet. Nun wurde die ausgesetzte Prämie auf 1.500 Euro erhöht.
Tierarzt (Bild: fotolia.de/Dominique Vernier) Zwei Tiere konnten von Arzt gerettet werden
Seit September wurden bereits neun Hunde vergiftet, nur zwei konnten von einem Tierarzt gerettet werden.

Sieben Tiere wurden in der Siedlung Gerasdorf-Föhrenhain durch Köder, die teilweise auch über den Gartenzaun verfüttert wurden, vergiftet.

Die Bevölkerung ist verunsichert, da auch Kinder mit dem Gift in Berührung kommen könnten. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und ermittelt gegen unbekannt.
"Täter muss das Handwerk gelegt werden"
Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" hat nun die im Herbst ausgesetzte Ergreiferprämie von 500 auf 1.500 Euro erhöht.

"Dem Täter oder der Täterin muss das Handwerk gelegt werden", betonte Geschäftsführerin Johanna Stadler. Auf Tierquälerei bzw. mutwillige Tötung stehe laut Paragraf 222 StGB bis zu einem Jahr Haft.

Laut der Tierschutzorganisation scheint der Täter genau zu wissen, welche Hunde wo zu Hause sind. "Vier Pfoten" rät Hundebesitzern, mit ihren Tieren nicht in Gerasdorf-Föhrenhain spazieren zu gehen und auch die eigenen Gärten genau zu inspizieren.
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