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MI | 11.04.2012
Ernst Strasser (Bild: ots/wilke )
POLITIK
Strasser-Rücktritt: Reaktionen aus NÖ
In der EU-Lobbying-Affäre hat EU-Parlamentarier Ernst Strasser am Sonntag seinen Rücktritt erklärt. Dazu wurde er von ÖVP-Chef Josef Pröll aufgefordert. Kritik an Strasser kam auch aus Niederösterreich.
Heftige Kritik der SPÖ NÖ.
SPÖ: Abzug aus allen politischen Funktionen
In einer Reaktion auf den Rücktritt Strassers übte SPÖ-Landesgeschäftsführer Günther Steindl heftige Kritik. Er forderte, dass Strasser aus allen politischen Funktionen in Niederösterreich abgezogen wird.

In diesem Zusammenhang übte Steindl auch Kritik an der ÖVP NÖ, namentlich an Landeshauptmann Erwin Pröll und Landesgeschäftsführer Gerhard Karner. Steindl sah in der ÖVP NÖ „moralischen Aufarbeitungsbedarf".
FPÖ: Fall Strasser kein Einzelfall
Der Fall Strasser sei kein Einzelfall, meinte Martin Huber, Landesgeschäftsführer der FPÖ NÖ.

Er sprach in der Causa Strasser von der Spitze des Eisbergs und von Lobbyisten-Packelei in der ÖVP NÖ.
Strasser habe aus seinem Handeln klare Konsequenzen gezogen.
ÖVP: Strasser ohne Funktionen in der ÖVP NÖ
Strasser sei Spitzenkandidat der Bundes-ÖVP gewesen und habe in dieser Funktion auch seinen Rücktritt erklärt, betonte ÖVP-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner.

Strasser habe zuletzt keine Funktion in der ÖVP NÖ gehabt. Zudem habe Strasser aus seinem Handeln die klare Konsequenz gezogen, so Karner.
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